Grüne: “DREWAG soll auf Atomstrom verzichten!“

“Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wäre das ein wichtiges Signal.“, so die energiepolitische Sprecherin Andrea Schubert (B90/Die Grüne). +++

GRÜNE wollen zukunftssicheren Energiemix des Energieunternehmens ohne Strom aus „Hochrisiko-Erzeugung“

„Es ist Zeit, dass die DREWAG jetzt vollständig auf Atomstrom verzichtet,“ so die energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Andrea Schubert. „Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wäre das ein wichtiges Signal.“ Bei einem ohnehin geringen Atomstromanteil von 10% dürfte eine solche Umstellung kein großes Problem darstellen, aber ein wichtiges Zeichen für umweltfreundliche Stromerzeugung und die Erneuerbaren Energien setzen.“ Für die Kunden der DREWAG wäre ein solcher Schritt ebenfalls wichtig. „Damit könnten die Dresdnerinnen und Dresdner sicher sein, dass sie einen eindeutigen Beitrag für einen zukunftssicheren Energiemix ohne Strom aus Hochrisiko-Erzeugung leisten.“

Die GRÜNEN begrüßen in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Position des DREWG Geschäftsführers Reiner Zieschank, der noch einmal verdeutlicht hat, dass Atomstrom die teuerste Energiequelle ist, da die horrenden Kosten für die Entsorgung und Endlagerung vom Steuerzahler dieser und vieler weiterer Generationen finanziert werden.

Die GRÜNEN werden in den nächsten Tagen einen Antrag im Stadtrat einbringen, der den Verzicht auf Atomstrom durch die DREWAG zum Ziel hat.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Dresdner Stadtrat

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