GRÜNE gegen abgespeckte Variante des Kulturkraftwerks

Die Verwaltung plant den Neubau der Operette auf dem Gelände des alten Kraftwerks Mitte. Das TJG soll seinen bisherigen Standort behalten. Angesichts der finanziellen Lage Dresdens begrüßen FDP und CDU den Vorschlag, die Grünen sind enttäuscht. +++

Nach Auffassung der GRÜNEN ist diese Konzeption „unausgegoren und nicht schlüssig“. Fraktionssprecherin Christiane Filius-Jehne: „Die Stadt verabschiedet sich damit von einem Zukunftsprojekt, das mit dem Ziel der Oberbürgermeisterin, Dresden zu einer Kulturmetropole europäischen Maßstabs zu entwickeln, hervorragend korrespondieren würde. Bei allem Verständnis für notwendige Sparmaßnahmen angesichts der Haushaltslage, bleibt die finanzpolitische Begründung der Kehrtwende allerdings im Nebel.“

Der Finanzbürgermeister hatte gegenüber der Presse erklärt, dass bei Wegfall der Pläne, das TJG ebenfalls im Heizkraftwerk unterzubringen, die Hälfte der Baukosten eingespart werden könnte. „Das klingt nach politisch motivierter Schönrechnerei,“ so die Stadträtin.

Eigenen Angaben zu Folge werden es die GRÜNEN keinesfalls hinnehmen, dass die Operette und das TJG mit „Mini-Lösungen“ abgespeist werden. In der kommenden Woche wird die Fraktion einen Antrag zur Sicherung des Spielbetriebes des TJG in den Stadtrat einbringen.
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