Grüne gegen Datenhandel

  Der Verkauf von Meldedaten in Dresden soll künftig nur noch nach schriftlicher Einwilligung der Betroffenen möglich sein. Das fordert die bündnisgrüne Stadtratsfraktion in einem Antrag.

  Derzeit müssen Bürger der Weitergabe ihrer Daten widersprechen, um den Datenhandel zu unterbinden. Die Stadt kann Meldedaten an Dritte, beispielsweise Marktforschungsinstitute, verkaufen. Im vergangenen Jahr erzielte Dresden damit Einnahmen von über 300.000 Euro, für kommendes Jahr sind über 400.000 Euro eingeplant, teilten die Grünen mit. Ab Januar könnten mit der Freischaltung des Kommunalen Kernmelderegisters in Bischofswerda die Daten in Sachsen online angerufen werden. 

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