Grüne gegen Kohle – Vertrag

Die Chemnitzer Bündnisgrünen lehnen den neuen Braunkohle-Liefervertrag zwischen den Stadtwerken Chemnitz und der MIBRAG ab.

Wie es von Seiten der Grünen heißt, ist der 10 jährige Braunkohle-Liefervertrag mit der MIBRAG in Zeiten des Klimawandels ein falsches politisches Signal aus der europäischen Klimabündnisstadt Chemnitz. Sie befürchten, dass durch den Vertrag der Verbrauch von Braunkohle im Heizkraftwerk Nord weiter steigt.
Außerdem würden andere Städte bereits an Energieeinsparkonzepten arbeiten, in Chemnitz wird dagegen langfristig auf Braunkohle gesetzt. Sie wäre demnach der fossile Energieträger, der die höchsten CO2-Emissionen aufweist. Die Bündnisgrünen hätten sich vielmehr gewünscht, dass ein solcher Vertrag mit einer derart folgenschweren Entscheidung erst im Stadtrat diskutiert werde. Schließlich stände er im klaren Widerspruch zum städtischen Energiekonzept.
Die Grünen fordern deshalb weiter, durch den Einsatz von erneuerbaren Energien in Zukunft stabile Energiepreise zu gewährleisten.

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