Grüne kritisieren Vergleich mit der Gagfah: “Kein Sieg für Dresden!“

“Alle, die Bürger dieser Stadt und der Stadtrat, sind belogen worden seit dem die Privatisierung der Woba diskutiert wurde“, so Andrea Schubert, Finanzpolitikerin der Grünen Stadtratsfraktion Dresden. +++

Statement von Andrea Schubert, Finanzpolitikerin der Grünen Stadtratsfraktion

„Dieser Beschluss war kein Sieg für diese Stadt und es bleibt ein bitterer Nachgeschmack“ kommentiert Andrea Schubert, Finanzpolitikerin der Grünen Stadtratsfraktion den gestrigen Beschluss zur Zustimmung zum Vergleich mit der Gagfah mit Stimmmehrheit der CDU, FDP und Bürger.

Alle, die BürgerInnen dieser Stadt und der Stadtrat, sind belogen worden seit dem die Privatisierung der Woba diskutiert wurde. Vorläufiger Höhepunkt dieses Trauerspiels war die gestrige Stadtratssitzung. Freuen kann sich im Moment nur einer: Hartmut Vorjohann. Er ist der einzige, der wirklich von dem gestrigen Beschluss profitiert. Er muss sich
nicht mehr verantworten, die Vorwürfe gegen ihn sind von Tisch gewischt ohne Überprüfung.

Zweiter „Sieger“ ist die Gagfah. Sie hat ein absolutes Schnäppchen gemacht auf diesem Basar. Welche Folgen dieser Vergleich noch hat, für die MieterInnen, für die
Stadt, was er wirklich wert ist und was er letztlich gekostet hat, wird sich erst zeigen.

„Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen bei dem alle noch draufzahlen müssen.“

„Eins sei aber schon angekündigt“, so Schubert abschließend,“ wir werden genauestens überprüfen, welche Rolle der Finanzbürgermeister hier gespielt hat und wer für die zu Tage getretenen Fehler die Verantwortung zu tragen hat.“

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