Grüne: Rolle des ADAC in Dresden weiter unklar

„Angesichts der immensen Menge an Steuergeldern, die in den letzten Jahren in Dresdner Verkehrsprojekte geflossen sind, ist die Stadt zu maximaler Transparenz verpflichtet!“, so Ulrike Hinz (Die Grünen). +++

Lesen Sie hier eine Mitteilung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Dresdner Stadtrat

Über die unrühmlichen Geschäftspraktiken des ADAC kommen immer mehr Details ans Licht. Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte in einer Anfrage an die Verwaltung bereits auf Aufklärung möglicher Konsequenzen für Dresden gedrungen.

Stadträtin Ulrike Hinz gibt sich damit nicht zufrieden und hat Nachfragen an die Stadtverwaltung eingereicht: „Ich möchte genau wissen, in welche Projekte der ADAC seit 1990 in Dresden eingebunden war, und was unter ‚unterstützendem Sachverstand bei Planungen‘ zu verstehen ist, von dem in der Antwort aus der Stadtverwaltung die Rede ist. Und es ist nicht nur in meinem, sondern auch im Interesse der Bürger, genau zu erfahren, ob und wie genau der ADAC in die Planungen zur Waldschlößchenbrücke einbezogen war.“

Zudem möchte sie wissen, durch wen und mit welchen Summen das Bürgerbegehren zum Bau der Waldschlößchenbrücke finanziert wurde. Auch hier gebe es weiter Klärungsbedarf.

„Es muss im Interesse der Landeshauptstadt liegen, alle Fakten im Hinblick auf das Wirken des ADAC in Dresden offen zu legen. Angesichts der immensen Menge an Steuergeldern, die in den letzten Jahren in Dresdner Verkehrsprojekte geflossen sind, ist die Stadt zu maximaler Transparenz verpflichtet! Wir GRÜNE werden jedenfalls nicht locker lassen“, so Hinz.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Dresdner Stadtrat

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