Grüne: “Skulpturenpark ja, aber niemals unter der Waldschlößchenbrücke“

“Es ist absurd unter der häßlichsten Brücke Deutschlands einen „Skulpturenpark“ anlegen zu wollen“, so die bündnisgrünen Stadträtin Ulrike Hinz. +++

Lesen Sie hier eine Mitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat

Zur Idee, mit einer Nepomukfigur unter der Waldschlößchenbrücke einen Skulpturenpark zu begründen, erklärt Ulrike Hinz, bündnisgrüne Stadträtin und Mitglied der städtischen Kunstkommission:

„Prinzipell  hat die Idee eines bürgerschaftlich getragenen Skulpturenparkes Charme. Seitdem der Ferdinandplatz zum Parkplatz mutierte, gibt es so etwas in Dresden nicht mehr.
Gemeinsam mit der Kunstkommission könnte ein geeigneter Standort gefunden werden.
Allerdings ist es absurd, unter der häßlichsten Brücke Deutschlands, die Dresden zu Recht den Welterbestatus gekostet hat, einen „Skulpturenpark“ anlegen zu wollen. Diesen Rahmen hat keine einzige Skulptur mit künstlerischem Anspruch verdient.“

Hinz empfiehlt:

„Bevor Herr Hoefer weiter seine Ideen verfolgt, sollte er sich mit der Kunstkommission absprechen. Diese hat zur Kunst im öffentlichen Raum das letzte Wort.“

Hinz abschließend:

„Kein Nepomuk – und keine Kunst der Welt –  kann jemals die brutale Landschaftszerstörung am Waldschlößchen heilen, der herrliche Elbbogen ist und bleibt verschandelt.“

Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Dresden

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