GRÜNE: “Waldschlößchenbrücke ist Mahnmal der Ignoranz“

Für die GRÜNEN entsteht am Waldschlößchen in Dresden gerade “das größte Mahnmal für Ignoranz, Ignoranz gegenüber der Unesco und der Kulturnation Deutschland“, so Fraktionssprecherin Christiane Filius-Jehne am Sonntag. +++

Statement anlässlich des Einschwimmens der Waldschlößchenbrücke am 19.12.2010

“Das Feier-Brimborium“ anlässlich des Einschwimmens des Brückenbogens der Waldschlößchenbrücke zeigt nach Auffassung der GRÜNEN im Dresdner Stadtrat “den Versuch der Stadt Dresden den peinlichen Welterbeverlust zu verdrängen“, so Stadtrat Thomas Löser. „Statt dieses Ereignis zur kritischen Reflektion und zum Nachdenken zu nutzen, feiern sich die Weltkulturerbezerstörer.“  Für die GRÜNEN entsteht am  Waldschlößchen gerade „das größte Mahnmal für Ignoranz, Ignoranz gegenüber der Unesco und der Kulturnation Deutschland“, so Fraktionssprecherin Christiane Filius-Jehne.  

Thomas Löser erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal daran, dass „Staats- und Stadtregierung es in der Hand hatten, den Willen der Bürgerinnen und Bürger nach einer Elbquerung, wie er im Bürgerentscheid zum Ausdruck kam mit dem Welterbetitel in Einklang zu bringen. „Mit einer Tunnellösung hätten alle Seiten gut leben können und technisch und wirtschaftlich war das eine echte Option.“  „Die WSB ist unser Stuttgart 21, nur das seitens der Mächtigen kein Versuch einer Schlichtung unternommen wurde. Eine solche ignorante Vorgehensweise wäre heute im Zeitalter des „Wutbürgers“ nicht mehr möglich,“ so Löser abschließend.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Dresden

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