Grünes Licht für Demografieprojekte in Demitz-Thumitz und Mügeln

Der Freistaat Sachsen fördert weiter Aktionen zum Umgang mit einer alternden Gesellschaft und ihren Auswirkungen: Die Gemeinde Demitz-Thumitz und die Stadt Mügeln erhalten jetzt aus dem sächsischen Landesprogramm Demografie eine finanzielle Förderung von jeweils 27.000 Euro.

Beide Kommunen packen mit unterschiedlichen Projekten die Herausforderungen des demografischen Wandels an.

„Ich beglückwünsche beide Städte zu ihren Projekten, die wegweisend für Sachsen und Deutschland sein können“, sagt Johannes Beermann, Chef der Staatskanzlei. „Die Einwohner in Mügeln und Demitz-Thumitz haben erkannt, dass zu einer Gemeinde oder Stadt nicht nur schöne Häuser, sondern vor allem auch Bewohner gehören, die die Stadt mit Leben füllen! Sachsen und seine Städte und Gemeinden sind Vorreiter und Vordenker einer Problematik, die Gesamtdeutschland betrifft“, ergänzt er.

Die Kleinstadt Mügeln untersucht in den nächsten Jahren die demografische Entwicklung in der Stadt. Dabei setzt Mügeln auf eine breite Beteiligung ihrer Bürger, Vereine und Unternehmen. Gemeinsam mit der öffentlichen Verwaltung sollen so Strategien zur Daseinsvorsorge entwickelt werden.

Demitz-Thumitz prüft, wie sie mit ihrer Nachbargemeinde Göda zusammenarbeiten kann, um die Folgen des demografischen Wandels gemeinsam zu meistern. So wollen beide Gemeinden die Angebote und Dienstleistungen ihrer Verwaltungen entsprechend ausrichten.

Mit dem Förderprogramm zur Bewältigung des demografischen Wandels konnten seit 2007 bereits über 50 Projekte unterstützt werden. Sachsen ist das erste Bundesland, das seinen Kommunen, Vereinen und Verbänden ein eigenes Landesprogramm für die Entwicklung konkreter Handlungskonzepte und Projekte vor Ort zur Verfügung stellt.