Grundhafter Ausbau der Heinrichstraße in Dresden nach historischem Vorbild

Ab Montag, 1. Juli, erfolgt die Sanierung der Heinrichstraße im Bereich Palaisplatz. +++ Vollsperrung! +++

Der grundhafte Ausbau der Straße umfasst auch den Rückbau der alten Gleisanlagen. Die Fertigung der Straßendecke ist nach historischem Vorbild in Granitkleinpflaster vorgesehen. Die Baufirma versieht die Gehwege mit Granitkrustenplatten und Kleinpflasterstreifen. Bauleute gestalten die Parkfläche neu, dabei sind zwei Stellplätze für Elektrofahrzeuge mit Ladestation vorgesehen. Zusätzlich kommen zwei Fahrradanlehnbügel hinzu. Die Oberflächenbefestigung der Parkflächen erfolgt mit Kleinpflaster, die Markierung wird mittels Markierungsnägeln aus Aluminium vorgenommen.

Die Straßenbeleuchtung wird nach historischem Vorbild erneuert. Weiterhin ist die Neupflanzung von sechs Winterlinden vorgesehen. Am Palaisplatz erfolgt die Anordnung von Pflanzkübeln, Bänken und Papierkörben. Die Baumaßnahme umfasst darüber hinaus Neubau- und Sanierungsarbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen der DREWAG Stadtwerke GmbH, der Telekom und an Anlagen der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Die Arbeiten an den Anlagen der Stadtentwässerung Dresden GmbH erfolgen teilweise außerhalb des genannten Baubereiches der Heinrichstraße. Dieser Bereich befindet sich am Palaisplatz zwischen Großer Meißner Straße und Königsstraße.

Die Arbeiten erfordern bis 30. Oktober die bauzeitliche Änderung der Parkanordnung am Palaisplatz von Quer- auf Längsparken. Auf Grund der Platzverhältnisse können die Bauleute ab 1. Juli nur unter Vollsperrung die Straße sanieren. Zu Fuß sind die Eingänge der Grundstücke und Häuser erreichbar. Beauftragt ist die Firma ARGE Eurovia VBU GmbH/Wolfgang Hausdorf e. K. Die Baukosten betragen rund 220 000 Euro.

Im Auftrag des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Dresden erfolgen die Arbeiten unter denkmalschutzgerechten Aspekten und fallen ins Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz „Innere Neustadt“. Der Straßenausbau wird mit Fördermitteln durch den Bund und den Freistaat Sachsen sowie mit Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden finanziert.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden