Grundstück in Dresden-Gittersee wird für Flüchtlingsunterkunft vorbereitet

Ein beheizbares Großzelt soll als Erstunterbringung dienen.+++

Voraussichtlich in der übernächsten Woche beginnen auf dem Grundstück Karlsruher Straße 103a in Dresden-Gittersee vor­be­rei­ten­de Ar­bei­ten (Beräumung, Baum­fäll­ar­bei­ten), um danach ein beheizbares Großzelt als neuen Stand­ort zur Un­ter­brin­gung von Asyl­su­chen­den in der Erst­auf­nah­me des Frei­staa­tes Sach­sen zu errichten.

Die geplante Ka­pa­zi­tät der neuen Notunterbringung liegt bei 360 Personen. Der Zeit­punkt der tatsächlichen In­be­trieb­nah­me ste­ht noch nicht ge­nau fest. Hin­ter­grund der Errichtung die­ser neuen Notunterkunft in Dresden ist der weiter starke Zu­strom von Asyl­be­wer­bern nach Sach­sen. Die au­gen­blick­lich ver­füg­ba­ren Ka­pa­zi­tä­ten der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung sind na­he­zu aus­ge­las­tet und für die kom­men­den Wochen kann nicht mit ei­nem spür­ba­ren Rück­gang bei den neu ein­tref­fen­den Asyl­su­chen­den ge­rech­net wer­den.

Zur Ver­mei­dung von Ob­dach­lo­sig­keit nimmt die Zentrale Ausländerbehörde des Freistaates Sachsen da­her die­ Lie­gen­schaft im Dresdner Süden in An­spruch. Bis En­de Oktober hat der Frei­staat Sach­sen im lau­fen­den Jahr be­reits mehr als 45.000 Asyl­be­wer­ber neu auf­ge­nom­men, im glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res wa­ren es rund 5.100.
 
In den letz­ten Wo­chen hat sich die Dy­na­mik des Zu­gangs noch ein­mal deut­lich er­höht. Al­lein im Oktober 2015 sind mehr als 15.200 neue Asyl­be­wer­ber nach Sach­sen ge­kom­men. Die 42 Unterkünfte der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung des Freistaates ist der­zeit mit rund 13.900 Asyl­be­wer­bern be­legt.

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