Gut gemeintes Risiko

Chemnitz- Der Hund ist und bleibt der beste Freund des Menschen. Egal ob Jagdhund, Familienfreund oder Kuscheltier – für jeden gibt es das passende Gemüt.

Allerdings informieren sich viele Menschen vorerst nur schlecht über das Wesen, des gewählten Hundes und unterschätzen die damit verbundene Arbeit. So kann es auch dazu kommen, dass sich Hundeliebhaber im Ausland einen Straßenhund zulegen, ohne die damit verbundenen Konsequenzen zu kennen. Häufig herrscht der Irrglaube, es ginge den Hunden vor Ort schlecht, da im Ausland eine andere Mentalität herrscht, als in Deutschland.

Arlette Burghard, aus der Hundeschule Underdog, hat ihre „Gerdi“ selbst aus Rumänien. Sie verriet uns, welcher allgemeine Irrglaube über die Straßenhunde herrscht. Im Normalfall sind diese Hunde jedoch sehr intelligent, da sie auch ohne Herrchen in der Natur überleben können. Aus diesem Grund brauchen sie auch die gleiche Freiheit, die sie in ihrer Heimat hatten. Deswegen ist auch die Erziehung und Gewöhnung an Wohnungen sehr schwer für Straßenhunde. Am 3. Mai informiert Gerd Schuster im Tierheim am Pfarrhübel über seine Erfahrungen mit Straßenhunden in den Balkanländern. Betroffene und allgemein interessierte sind herzlich eingeladen.