Gute Vorsätze – Sachsen wünschen sich weniger Stress – DAK-Studie: Jeder Fünfte will öfter offline sein – Die TOP TEN der guten Vorsätze für 2015 in Sachsen:

Stress vermeiden (60 Prozent), Mehr Zeit für Familie (57), Gesünder ernähren (55), Mehr bewegen (52), Mehr Zeit für sich selbst (46), abnehmen (36), sparsamer sein (24), weniger Internet (18), weniger Alkohol (14), Rauchen aufgeben (10). +++

Weniger Stress steht in Sachsen ganz oben auf der Liste guter Vorsätze. Sechs von zehn Sachsen wollen 2015 Druck abbauen und vermeiden. Das Bundesland folgt damit genau dem deutschlandweiten Trend. Den Wunsch nach weniger Stress hat vor allem die Rushhour-Generation zwischen 30 und 44 Jahren (68 Prozent). Das ergibt eine aktuelle Forsa-Studie* mit 5000 Befragten im Auftrag der DAK-Gesundheit. Erstmals untersuchte die Kasse auch den Faktor Mediennutzung. Mit 18 Prozent wollen überdurchschnittlich viele Sachsen künftig öfter auf Computer und Smartphone verzichten.

Am meisten stresst die Sachsen Zeitdruck im Beruf. 54 Prozent der Befragten gaben dies an (bundesweit: 51 Prozent). Gesundheitliche Sorgen nehmen den zweiten, Streit und Ärger in der Familie den dritten Platz sächsischer Stressfaktoren ein (53 und 51 Prozent). Beide liegen einige Prozentpunkte über dem Bundesschnitt (44 und 46 Prozent). Auffällig: Mehr als vier von zehn Sachsen fühlen sich von familiären Verpflichtungen gestresst. Bundesweit nannte das weniger als ein Drittel aller Befragten. „Beruflich wie privat gilt: Klare Absprachen helfen, Stress zu vermeiden“, sagt Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK-Gesundheit. „Wer Grenzen zieht und sich bewusst Ruhepausen schafft, bleibt entspannt und fördert seine Gesundheit.“ Die DAK-Gesundheit unterstützt ihre Versicherten mit dem Online-Coaching „relax@fit“ ganz praktisch beim Stressabbau.

Trotz der stressigen familiären Verpflichtungen haben sich 57 Prozent der Sachsen vorgenommen, sich im kommenden Jahr mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen. Damit folgen sie dem bundesweiten Trend (55 Prozent). Auf Rang drei folgt gesündere Ernährung. Mit 55 Prozent liegt Sachsen hier sieben Prozentpunkte über dem Bundesschnitt.

Erstmals hat die DAK-Gesundheit in ihrer Studie auch die Einstellung zur Mediennutzung abgefragt. Hier liegen die Sachsen weit vorn: Fast jeder Fünfte (18 Prozent) will künftig öfter mal offline sein und auf Computer, Smartphone und Internet verzichten. Lediglich Hessen und das Saarland liegen hierbei einen Prozentpunkt höher. Bundesweit gaben nur 15 Prozent diesen Vorsatz an. Besonders für die so genannten Digital Natives zwischen 14 und 29 Jahren steht das Abschalten im Fokus. Bundesweit haben sich fast 30 Prozent dieser Altersgruppe vorgenommen, ihren Medienkonsum zu senken. Je älter die Befragten, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt: Nur acht Prozent der Befragten in der Generation 60 plus teilen diesen Wunsch.

Das Durchhaltevermögen der Sachsen ist ebenfalls überdurchschnittlich. 56 Prozent erklärten, sich drei Monate oder länger an ihre guten Vorsätze 2014 gehalten zu haben. Bundesweit haben das nur 52 Prozent geschafft.

Die TOP TEN der guten Vorsätze für 2015 in Sachsen:

·         Stress abbauen oder vermeiden (60 Prozent)

·         Mehr Zeit für Familie und Freunde (57 Prozent)

·         Gesünder ernähren (55 Prozent)

·         Mehr bewegen / Sport (52 Prozent)

·         Mehr Zeit für sich selbst (46 Prozent)

·         abnehmen (36 Prozent)

·         sparsamer sein (24 Prozent)

·         weniger Handy, Computer, Internet (18 Prozent)

·         weniger fernsehen / weniger Alkohol trinken (jeweils 14 Prozent)

·         Rauchen aufgeben (10 Prozent)

Wer hält gute Vorsätze am längsten durch?

·         Berliner (64 Prozent)

·         Mecklenburg-Vorpommer (62 Prozent)

·         Thüringer (58 Prozent)

Wer hält gute Vorsätze am wenigsten durch?

·         Bremer (48 Prozent)

·         Niedersachsen (48 Prozent)

·         Rheinland-Pfälzer (48 Prozent)