Gutes Weihnachtsgeschäft für Sachsens Einzelhandel

Die Sachsen haben im November und Dezember sogar noch mehr Geld ausgegeben als in den Vorjahren. Gründe seien laut IHK unter anderem die niedrige Arbeitslosenquote und die niedrigen Zinsen. +++

Insgesamt hofft der Einzelhandel allein im November und Dezember auf über sechs Milliarden Euro Umsatz, und das nur in Sachsen! Gekauft wird dabei eigentlich alles, besonders begehrt waren und sind aber auch in diesem Jahr Smartphones, Tablets, und HD-Fernseher. Und die Kassen klingeln immer noch. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden Günter Bruntsch geht davon aus , dass das Geld bei den Sachsen in 2014 sogar noch etwas lockerer saß, als in den Vorjahren. Gründe seien unter anderem die niedrige Arbeitslosenqquote und die niedrigen Zinsen.
Die sächssichen Händler müssten also eigentlich ganz entspannt ins neue Jahr blicken. Tun sie auch, allerdings gibt einen dicken Wermutstropfen in der Landeshauptstadt. Denn der Dresdner Stadtrat hat beschlossen, die stadtweiten verkaufsoffenen Sonntage abzuschaffen. Der Einzelhandel in Dresden läuft Sturm und füchtet die Konkurrenz durch das Internet oder die Städte Chemnitz und Leipzig. 

Denn: Während die verkaufsoffenen Sonntage in Dresden gerade abgeschafft werden geht Leipzig in die entgegengesetzte Richtung. Die Stadt plant nämlich für 2015 mit sechs verkaufsoffenen Sonntagen, zu den vier Üblichen kommen noch zwei anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt dazu. Die Chemnitzer können zumindest drei Mal sonntags einkaufen. Ein vierter verkaufsoffener Sonntag ist in Planung.