Haben die Einbrüche bald ein Ende?

Chemnitz – Seit Herbst 2017 reißt die Zahl der Einbrüche im gesamten Chemnitzer Stadtgebiet nicht ab. Darum wurde die Ermittlungsgruppe „Eurasien“ gegründet.

Diese beschäftigt sich seit Anfang März mit der Einbruchsserie in Chemnitz. Insgesamt über 140 Fälle hat „Eurasien“, bestehend aus sechs erfahrenen Kriminalisten, auf dem Tisch.

Und erste Erfolge konnten bereits verzeichnet werden. Insgesamt 10 Tatverdächtige konnten bisher festgestellt werden.

Bereits Mitte Mai wurden vier Personen festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 25 und 32 Jahren. Sie standen im Verdacht, bandenmäßig Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser verübt zu haben.

Am Dienstag nun die nächsten Erfolgsmeldungen. 58 Beamte durchsuchten zwei Wohnungen. Neben mutmaßlichem Diebesgut konnten sie in den Wohnungen aber nicht nur die tatverdächtigen Mieter feststellen, sondern auch drei weitere Männer. Diese könnten ebenfalls in die Einbruchsserie verstrickt sein, die Ermittlungen laufen.

Nun gilt es für die Ermittlungsgruppe „Eurasien“, die sichergestellten Gegenstände den verschiedenen Einbrüchen zuzuordnen. Gefunden wurden verschiedene elektronische Geräte und Schmuck. Bleibt zu hoffen, dass zumindest einige Betroffenen wieder zu ihrem Besitz kommen.