Habitträger zogen zur Mettenschicht auf

Hohenstein-Ernstthal. Die Hobbykumpel feierten wieder ihre traditionelle Mettenschicht und legten dabei auch Rechenschaft ab.

Hohenstein-Ernstthal (UW). Hunderte Besucher zur traditionellen Mettenschicht am Lampertus-Schacht in Hohenstein-Ernstthal. Am Samstag zogen die Habitträger des Freundeskreises Geologie und Bergbau auf dem Schachtgelände auf und legten Rechenschaft über die Arbeit im zu Ende gehenden Jahres ab. Laut Obersteiger Friedrich Bachmann wurden wieder mehrere Untertagebefahrungen durchgeführt. Rund 360 Stunden brachten die Bergbaufreunde im Schacht zu, um unter anderem ein Stück Grube trockenzulegen und um andere Arbeiten zu verrichten.

Die Mettenschicht wird bereits im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Der genaue Ablauf ist erst seit 1832 schriftlich überliefert. Bestandteile der Schicht sind der Rechenschaftsbericht, die Bergmette, das Geschenk an den Steiger für dessen gute Führung unter Tage und der Bergschmaus für die Bergarbeiter. Für letzteres wurde unter anderem mit Speckfettbemmen, Tee und Glühwein gesorgt.

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