Hainichen (A4): Nach Unfall abgehauen

Der bisher unbekannte Fahrer eines Opel Vectra befuhr am Montagabend die A 4 in Richtung Eisenach.

Kurz nach der Anschlussstelle Hainichen kam der Opel aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Pkw geriet hinter die Leitplanke, wobei das Fahrzeug mit zwei Leitpfosten, dem Gitterrohrmast eines Verkehrszeichens sowie der Leitplanke kollidierte, bevor es im Graben stehen blieb. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 6 000 Euro.

Zeugen bemerkten unmittelbar nach dem Unfall einen dunkel bekleideten, ca. 1,80 m großen Mann am Opel, der sich zügig in Richtung der Anschlussstelle Hainichen vom Unfallort entfernte. Ob der Mann der Fahrer oder ein Insasse des Opel war und ob er sich bei dem Unfall verletzte, ist nicht bekannt.

Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das am Opel angebrachte Kennzeichen nicht zu dem Pkw, sondern an einen Lkw Fiat Strada gehört. Die Überprüfung der FIN ergab, dass der Opel seit Januar 2014 außer Betrieb ist.

Es kam ein Fährtenhund zum Einsatz, der jedoch keine verwertbare Spur aufnehmen konnte. Weiterhin wurden im Opel Spuren von Betäubungsmitteln (Amphetamine), so u.a. am Lenkrad, gefunden.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Urkundenfälschung und des Kennzeichenmissbrauchs.