Hainichen investiert „Wahnsinnssumme“

Hainichen. Die Bauarbeiten am zentralen Schulstandort stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit.

Hainichen (UW). Die Stadt Hainichen wird in diesem Jahr rund 5,5 Millionen Euro investieren. Darüber informierte Bürgermeister Dieter Greysinger zum Neujahrsempfang am Freitag. „Das ist eine Wahnsinnssumme und wie hoffen, sie bleibt bei Firmen in der Region“, meinte der Verwaltungschef. Im Mittelpunkt werden die Arbeiten am zentralen Schulstandort stehen. Das ehemalige Gymnasium wurde bereits trocken gelegt. Nun hofft die Kommune auf den Fördermittelbescheid für die Sanierung des Altbaues und für den Bau des Verbindungsgebäudes. Liegt dieser vor, können die Leistungen sofort ausgeschrieben werden. Die Investitionssumme liegt bei etwa vier Millionen Euro. Die Kofinanzierung durch die Stadt ist abgesichert.

„Die Nossener Straße zwischen Oederaner Straße und Pflaumenallee wird eine neue Schwarzdecke erhalten“, kündigte Dieter Greysinger an. „Hoffnung habe ich auch, dass die Kreisstraße zwischen Berthelsdorf und Langenstriegis endlich saniert wird. Ich bin optimistisch, dass es noch 2009 damit klappt“, so der Bürgermeister.

Greysinger konnte auch positives in Bezug auf die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt berichten. Noch vor zehn Jahren lag diese bei 701 Euro pro Einwohner. Inzwischen konnte sie auf 345 Euro abgebaut werden und das trotz sinkender Einwohnerzahl.

Deren Rückgang setzt sich weiter fort. Per 1. Januar diesen Jahres hatte Hainichen 9163 Einwohner und damit 128 weniger als im zurückliegenden Jahr. 68 Geburten standen 110 Sterbefälle gegenüber. Es gab 245 Zuzüge aber 331 Wegzüge.

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