Hakenkreuzfall: Mädchen wird geehrt

Trotz des Ermittlungsverfahrens gegen sie wird eine 18-Jährige in Mittweida ausgezeichnet.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz will sie für ihr couragiertes Handeln bei einem Überfall auf ein Kind ehren.

Das Ganze war als so genannter Hakenkreuzfall von Mittweida durch die Presse gegangen. Das Mädchen hatte angegeben, dass ihr dabei
vier Rechtsradikale ein Hakenkreuz in die Haut geritzt hätten.

An dieser Version hegt die Staatsanwaltschaft erhebliche Zweifel, demnach könnte sich das Mädchen die Geschichte ausgedacht und das Symbol selbst in die Haut geritzt haben. Gegen die 18-Jährige wird inzwischen ermittelt.

Auf Nachfrage von SACHSEN FERNSEHEN beim Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde der Entschluss für die Preisverleihung bereits im November getroffen.

Da es, nach ihren Aussagen, keine gesicherten Erkenntnisse an der Version der Staatsanwaltschaft gibt, wird der Preis am Freitag wie geplant übergeben.

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