Hakenkreuzfall vor Gericht

In knapp 2 Monaten wird vor dem Amtsgericht Hainichen der so genante Hakenkreuzfall von Mittweida verhandelt.

Nach Aussage der Behörde wurde der 16.September als Prozessauftakt genannt. Angeklagt ist die inzwischen 18-jährige Rebecca K. wegen Vortäuschens einer Straftat. Das Mädchen hatte nach eigenen Angaben im November vergangenen Jahres vor einem Supermarkt in Mittweida einem kleinen Aussiedlermädchen geholfen, als dieses von vier offenbar Rechten traktiert worden sei.

Die Schläger hätten sie daraufhin selbst angegriffen und ihr ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt. Der Zwischenfall hatte die Stadt europaweit in die Negativschlagzeilen gebracht. Wegen erheblicher Zweifel an der Geschichte ermittelte schließlich die Staatsanwaltschaft auch gegen das Mädchen und erhob Anklage. Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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