(Halb)Göttliches Spektakel auf Schloss Moritzburg

  Schloss Moritzburg ist ja ohnehin ein zauberhafter Ort. Aber mit dem Sommerspektakel Nacht der Nymphen wird es jetzt erst richtig märchenhaft. Lichtgestalten huschen über die Wiesen, seltsame Wesen tauchen im See auf.

  Ruhig liegt Schloss Moritzburg in der Dämmmerung, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für ein besonderes Sommerspektakel. Die zauberhafte Nacht der Nymphen feiert heute Abend Premiere. 

  Eine Geschichte die weit in die Vergangenheit reicht. Der aufmüpfige Halbgott Alfred wurde vor 1000 Jahren aus dem Gefolge der Jagdgöttin Artemis verstoßen. Heute Nacht entscheidet sich, ob er wieder in den Himmel aufsteigen darf.

  Alf Mahlo hat das Stück inszeniert und dafür ein großes Team zusammengeholt. Die Dresdner Lichtkünstlerin Andrea Hilger kleidet das Schloss mit ihren Illuminationen in ein geheimnisvolles Licht. Bemalte Glasplatten bringen ungewöhnliche Effekte. 

  Viel Arbeit steckt auch in den Pferdedressuren von Steffen Meier. Seine Pferde sind das Rampenlicht gewöhnt, eines hat bereits mit Til Schweiger gedreht. Lampenfieber gibt s trotzdem- bei Mensch und Tier. 

  Schaurig schöne Momente erleben die Zuschauer, wenn Artemis und ihr Gefolge auf der Götterwiese hinter dem Schloss ankommen. Doch auch die komischen Elemente kommen nicht zu kurz. Henriette Ehrlich und Simona Hofmann – als aufmüpfige Retortentöchter und als Aufziehpuppen. Peter Timm mit seinem Druckluftorchester. Und natürlich Alf Mahlo der sogar Männer in Ponys verwandelt. Doch die Hauptfiguren bei dem diesem nächtlichen Spektakel sind Schloss und Park Moritzburg. 

  Zweifelsohne ein besonderes Erlebnis, das in diesem Jahr nur sechs Mal zu sehen ist. An den kommenden drei Wochenenden jeweils freitags und samstags. Doch es soll nicht noch mal 1000 Jahre dauern bis Artemis nach Moritzburg wiederkommt. Im nächsten Sommer soll das Spektakel wieder zur Aufführung kommen. 

  ++ Keinen Plan für das Wochenende? Der DRESDEN FERNSEHEN Veranstaltungskalender hilft Ihnen weiter!