Halle 14: Experten diskutieren über Revitalisierung mit Kunst und Kultur

Am 25. und 26. Oktober 2010 veranstaltet die HALLE 14 das öffentliche Symposium „How to survive? – Strategien der Revitalisierung mit Kunst und Kultur“ zu Wegen und Chancen kulturell geprägter Revitalisierung von ehemaligen Industriearealen und zu nachhaltigen Überlebensstrategien von Kulturinitiativen.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Second Chance – From Industrial Use to Creative Impulse“ diskutieren Experten aus Kunst und Kultur, Architektur, Ökologie und Soziologie, Stadtplanung und Stadtentwicklung in drei Panels über geeignete Organisations- und Planungsmodelle (Governance), die positiven und negativen Auswirkungen auf die umliegenden Stadtviertel (Gentrifizierung) und die Herausforderungen des Klimawandels.

Die Eröffnungsrede hält der Architekt Raoul Bunschoten (CHORA architecture and urbanism) aus London. Das EU-geförderte Projekt „Second Chance“ zielt auf den europäischen Austausch zwischen fünf revitalisierten Industriebrachen in Nürnberg, Leipzig, Venedig, Krakau und Ljubljana. Das Symposium findet zeitgleich der Fachmesse für Standort- und Regionalentwicklung euregia 2010 statt.

Die Wiederbelebung leer stehender Fabrikgebäude und -gelände durch alternative Kulturzentren, Kunsträume, Künstlerateliers, subkulturelle Projekte und andere Zwischennutzungskonzepte konnte bereits in vielen europäischen Städten zur Aufwertung von Stadtvierteln beitragen und die Attraktivität von Städten steigern. Diese Erkenntnis veranlasst Kommunalpolitik und Stadtverwaltungen, die sogenannte Creative Class mit unterschiedlichen Steuerungsinstrumenten zu unterstützen und zu stimulieren.