Haltung der Staatsregierung für DGB Sachsen unverständlich

Der DGB Sachsen begrüßt den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, übt aber auch Kritik an der sächsischen Blockadehaltung bei der Eingruppierung der Lehrer. +++

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Sachsen hat den Abschluss im öffentlichen Dienst der Länder begrüßt, gleichzeitig aber die Sächsische Staatsregierung für ihre Blockadehaltung bei der Eingruppierung der Lehrerinnen und Lehrer scharf kritisiert. „Der Abschluss bedeutet für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ein Einkommensplus und die Sicherung ihres Urlaubsanspruchs. Das ist ein richtiges Signal“, sagte heute der stellvertretende DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach in Dresden.

„Die Blockadehaltung der Staatsregierung bei der Eingruppierung der Lehrerinnen und Lehrer ist empörend. Dem verantwortlichen Staatsminister Georg Unland (CDU) fehlt die Wertschätzung für die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Damit bleibt zwischen der Arbeit der Lehrer in Sachsen und den anderen Bundesländern eine Gerechtigkeitslücke. Dies wird zu weiterer Unruhe an den Schulen in Sachsen beitragen“, sagte der sächsische Gewerkschaftsvize.

Zugleich forderte Schlimbach von der Staatsregierung die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die Beamtinnen und Beamten des Freistaates und der Kommunen. „Nach der anhaltenden Empörung über die Streichung des Weihnachtsgeldes sollte die Staatsregierung nicht einen weiteren Konflikt mit den Beamten suchen. Auch die 30.000 Polizisten, Feuerwehrleute, Verwaltungs- und Justizbeamten in Sachsen müssen für ihre Leistung eine angemessene Erhöhung bekommen“, forderte Schlimbach.

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen

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