Handball: Oberliga SC DHfK Leipzig – HSV Dresden 32 : 24

Hoch ging es her beim Oberliga-Duell DHfK Leipzig – HSV Dresden.

Der Vizemeister der letzten Saison eröffnete prompt den Torereigen. Mit dem Heimsieg gegen Freiberg hatten die Dresdner Selbstvertrauen getankt und wollten beide Punkte aus Leipzig mitnehmen. Das jedoch war gegen den Geschmack der Gastgeber. Die Mannen um Sven Strübin gingen voll konzentriert zur Sache.

Interview Sven Strübin, Trainer SC DHfK

Selbstbewusst agierten die Leipziger auf dem Parkett. Sie hatten in allen sechs Spielen der bisherigen Saison nicht einmal verloren, legten auch gegen Dresden mächtig los und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Dresdner hielten in den ersten zehn Minuten der Begegnung noch dagegen. Doch langsam aber sicher setzten die Gastgeber durch schnell herausgespielte Konter ihren Gegner unter Druck.

Die Moral der Dresdner stimmte, doch ihre spielerischen Mittel waren an diesem Tag begrenzt. Zur Pause stand es 17 : 10 für den Tabellenführer. Immer wieder verfingen sich die Angriffe der Dresdner in der gut gestaffelten Abwehr der Hausherren. HSV-Trainer Thorsten Triebel versuchte noch einmal, die letzten Reserven aus seiner Mannschaft herauszukitzeln. Aber am heutigen Tage konnte man allein mit Moral gegen die gut aufgelegten Leipziger nicht gewinnen.

Das Abwehrbollwerk der Gastgeber stand felsenfest, bot sich dennoch einmal eine Lücke, war Torhüter Michael Galia zur Stelle.

Interview Thorsten Triebel, Trainer HSV Dresden
 
Mit dem Schlussstand von 32 : 24 setzen die Leipziger ihre Siegesserie fort und unterstreichen ihre Ansprüche auf die Meisterschaft. Doch für den SC DHfK kommen einige schweren Brocken in den nächsten Begegnungen. Für die Dresdner heißt es im nächsten Heimspiel, den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu halten. Bei den Spielanlagen, die sie auf dem Parkett gegen Leipzig bewiesen, dürfte es ihnen nicht schwerfallen.

Quelle: www.leipzig-fernsehen.de

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