Handball-Pokal: HV Chemnitz unterliegt HSV Marienberg

Die Handballdamen der SG HV Chemnitz 2010 sind am am Wochenende im Viertelfinale des Sachsenpokal gegen den HSV 1956 Marienberg ausgeschieden.

Nach 60 spannenden Minuten in der Sporthalle des Chemnitzer Sportgymnasiums hieß es am Ende 20:21 aus Sicht der HVC-Damen.

„Natürlich ist man traurig, wenn man nach 60 Minuten denkbar knapp den Einzug ins Halbfinale des Sachsenpokals verpasst hat. Aber am Ende waren sich alle einig, dies war zum einen richtige Werbung für den Frauenhandball und ein richtig starker Pokalfight bis in die letzte Minute.“, so die Einschätzung vom Vereinspräsident des HVC Mario Schmidt.

Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass dies kein normales Spiel ist. Denn beide wollten unbedingt ins Halbfinale, denn dort wartete ein Heimspiel gegen den Drittligisten HC Sachsen/Neustadt.

Über die gesamte Spielzeit dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen, kein Team konnte sich zu keiner Zeit des Spieles absetzten. Über die Stationen 2:0 / 2:4 / 5:4 / 8:8 ging es mit einer 10:9 Führung für die Chemnitzerinnen in die Kabine.

Die 200 Zuschauer sahen auch in Halbzeit 2 ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, wobei am Ende knapp die Gäste die Oberhand behielten. In der 52 Minute gelang es den Marienberger Damen erstmalig 2 Toren (17:19) in Führung zu gehen.

Zwar gaben sich die Chemnitzerinnen nicht auf und verkürzen kurz vor Spielende noch einmal auf 20:21. Die Damen aus Marienberg spielten in den letzten Sekunden jedoch ihre Erfahrung aus und konnten sich so am Ende über den Einzug ins Halbfinale freuen.

„Es ist schade, dass man am Ende mit leeren Händen da steht, aber heute muss niemand den Kopf hängen lassen. Es geht weiter und es kommen wieder die Tage wo wir jubeln, auch gegen Gegner die etwas übermächtig erscheinen.“, so das Fazit vom Chemnitzer  Vereinspräsident Mario Schmidt.

HV Chemnitz: Eva Gödan(Tor), Sabrina König(Tor), Anja Noack (4), Tina Hofmann (1), Michele Sandner, Sandra Jorke (1), Kathrin Lucka (3), Sandra Schumann, Kerstin Streit (1), Stefanie Güter (3/1), Maria Neumann (1), Claudia Breßler (4/3), Catrin Grützmann (2)