Handball: Rödertalbienen mit souveränem Sieg

Die Handballerinnen vom HC Rödertal habe ihr letztes Heimspiel in Weinböhla mit 38:22 gegen den USV TU Dresden gewonnen. +++

Das letzte Heimspiel der Rödertalbienen in der Nassauhalle Weinböhla endete wie alle anderen zuvor – mit ihrem Sieg. Der sächsische Vizemeister der vergangenen Saison und aktuelle Tabellenfünfte SG USV TU/SF 01 Dresden wurde mit 38:22 nach Hause geschickt. Dabei erwischten die Gäste aus der Landeshauptstadt den besseren Start, führten mit 3:1 und hielten bis zum 11:10 (17.) Anschluss. Danach mussten sie dem zermürbenden Tempospiel der Rödertalbienen immer mehr Tribut zollen. Garant für den Bienenerfolg war neben klaren Vorteilen im Tor vor allem das litauische Trio Jurate Kiskityte, Egle Alesiunaite und Monika Markeviciute, das allein 26 der 38 Bienentore erzielte.

„Unser Team war heute mental absolut gut drauf und ich freue mich sehr über den Formanstieg meiner Landsfrauen. Im Spitzenspiel vor zwei Wochen waren sie schließlich deutlich unter den Erwartungen geblieben“, zog Bienen-Trainerin Egle Kalinauskaite Bilanz.

„Letztlich habe ich bei uns heute vor allem aber auch eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, keine Spielerin hat enttäuscht, alle waren im Einsatz und hatten ein Erfolgserlebnis“, ergänzte sichtlich zufrieden HCR-Präsident Andreas Zschiedrich. Und weiter: „Wir haben in Weinböhla viele Freunde gewonnen. So fiel der Abschied nicht so schwer wie befürchtet und ich denke, wir werden uns nicht aus den Augen verlieren“.

Viel Zeit für Rückschau bleibt den Bienen eh nicht – am nächsten Sonnabend beim Tabellenvierten Marienberg und dann am Sonntag nach Ostern zu Hause in Radeberg gegen den Tabellendritten und Ex-Meister SHV Oschatz warten noch einmal zwei richtig große Herausforderungen.

Das 18. Meisterschaftsspiel der Rödertalbienen war zugleich ihr letztes in Weinböhla.
Die verbleibenden Heimspiele der Saison 2009/10 werden planmäßig in Radeberg ausgetragen, ebenso wie alle Heimbegegnungen 2010/11 als HC Rödertal dann (sehr wahrscheinlich) in der neuen Mitteldeutschen Oberliga gegen Teams nicht nur aus Sachsen, sondern auch aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.

„Nein, im Bereich Frauen streben wir keine neue Spielgemeinschaft an“, stellte der Präsident des Handballclubs Rödertal e.V., Andreas Zschiedrich, am vergangenen Sonntag in Naunhof auf Nachfrage klar. „Dass das Oberligaspielrecht im Falle der Auflösung der Spielgemeinschaft bei uns bleibt, hatten wir mit Weinböhla schon vor der Saison 2009/10 vereinbart“, beruhigte er darüber hinaus Ängstliche, die schon einen Abstieg der Bienen in die Verbandsliga befürchteten.

Quelle: www.roedertalbienen.de

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