HANDBALL Sachsenpokal Frauen – Rödertalbienen – HV Chemnitz 28:22 (12:13)

Die Rödertalbienen stehen im Halbfinale des sächsischen Pokalwettbewerbes. 

Am Sonntag entschieden sie in der Sporthalle des BSZ Radeberg die Viertelfinalbegegnung gegen den HV Chemnitz mit 28:22 für sich und blieben damit auch in ihrem dreizehnten Pflichtspiel (10x Meisterschaft, 3x Pokal) ihrer ersten Wettkampfsaison ungeschlagen. Gleichzeitig halten sie nun allein die Fahnen Ostsachsens im Sachsenpokal hoch – leider hat kein anderes rechtselbisches Handballteam aus dem Regierungsbezirk Dresden den Sprung ins Halbfinale geschafft. Sportlich bot die Begegnung freilich wenig, bei den Bienen war einfach die Luft raus. Die Gäste aus Chemnitz kämpften dagegen vehement um das Wiedergutmachen der herben 24:36-Niederlage vor einer Woche in der Meisterschaft und lagen von der 19. bis zur 34. Spielminute in Führung. Stadt- und Kreisrat Dietrich Krause (CDU), selbst alter Handballfuchs, kommentierte mit Blick auf die brandgefährliche Chemnitzerin Kathrin Neumeier an dieser Stelle: „Den Umgang mit gegnerischen Linkshänderinnen lernen die Bienen hoffentlich auch noch“. Letztlich hielt der HV Chemnitz bis zur 50. Spielminute (21:20) Anschluss. Erst danach musste er abreißen lassen. „Dass es heute nicht wie gewohnt lief, hat sicherlich mehrere Ursachen“, resümierte Mannschaftsleiterin Diana Braemer, „der hohe Sieg vor einer Woche hat leichtsinnig gemacht, der Pokal hat wegen des K.O.-Systems sowieso seine eigenen Gesetze und ja, die Weihnachstfeier gestern Abend in Weinböhla war auch sehr schön. Aber das Team nimmt schließlich erst seit September 2009 am Spielbetrieb teil und die Stimmung sowohl in der Mannschaft als auch im Umfeld bis hin zu den immer mehr Zuschauern ist so großartig, dass man es uns einfach nicht übel nehmen kann, wenn wir auch mal ausgelassen und fröhlich sind und danach erst wieder Bodenhaftung finden müssen“. Genau diese großartige Bilanz, der Senkrechtstart eines Teams aus dem Röder- und Pulsnitztal bestimmte auch die Gespräche nach dem Spiel.

Studioleiterin Anja Herrmann von DRESDEN FERNSEHEN sicherte zu, auch in der Rückrunde bei jedem Heimspiel mit einem Kamerateam dabei zu sein und montags in der „DREHSCHEIBE“ über die Rödertalbienen zu berichten. Großröhrsdorfs Bürgermeisterin Kerstin Ternes – zum wiederholten Mal Gast bei den Bienen – ließ es sich nicht nehmen, das HCR-Präsidium zu der großartigen Bilanz des Jahres 2009 zu beglückwünschen. „Ich komme gern wieder“, blickte Peter Graff, Bürgermeister von Pulsnitz, beeindruckt voraus.

„Das, was Sie hier machen, das verdient höchste Anerkennung und Unterstützung“, begeisterte sich der Großröhrsdorfer Stadt-Fraktionschef Holger Preische (SPD), der auf Einladung von Stadtrat-Kollege Thomas Schöne (FDP), seines Zeichens Vizepräsident Organisation im Handballclub Rödertal, gekommen war. „Ich danke allen Mitgliedern, Freunden und Helfern, vor allem aber natürlich allen Sponsoringpartnern, dass sie uns in diesem Jahr so tatkräftig unterstützt haben und würde mich sehr freuen, wenn sich 2010 noch mehr Unternehmen davon überzeugen, dass es sich lohnt, in die Rödertalbienen zu investieren“, warb HCR-Präsident Andreas Zschiedrich nach dem Spiel für weiteres Engagement.  

Rödertalbienen: Susi Schulz, Ann Rammer; Carolin Schenke (7/2), Kristin Löwe (5), Katrin Sander (3), Egle Alesiunaite (3), Jurate Kiskyte (3), Kathleen Nepolsky (2), Nadine Rost (2), Katharina Rothe (2), Monika Markeviciute (1), Carolin Haufe.   Schiedsrichter: Hilscher (HC Leipzig)/Höpfner (HV Glesien), Zuschauer: 180, Zeitstrafen: 0:2 Min., Disqu.: 0:0, Siebenmeter: 4/2:2/1   Spielverlauf: 9:4 (12.), 9:10 (19.), 12:13 – 15:13 (35.), 21:20 (50.), 23:20 (52.), 28:22.

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