Handwerk fürchtet Folgen bei „Azubi-Mindestlohn“

Leipzig - Mehr Geld für Azubis? Die Bundesregierung will noch diese Woche festlegen, dass ab dem Jahr 2020 junge Frauen und Männer eine Mindestvergütung von 515€ pro Monat bekommen. Mit zunehmender Ausbildungszeit soll sich außerdem das Mindestgehalt Schritt für Schritt erhöhen.

Umstrittene Reform

Die geplante Reform stößt auch auf Kritik, vor allem seitens des Zentralverbandes des deutschen Handwerks. Er bemängelt, dass die kleinen Handwerksbetriebe dadurch überfordert würden. Das gefährde somit auch Lehrstellen. Eine Lösung für das Problem steht noch im Raum.

Genau diese kleinen Unternehmen, werden ohne Unterstützung vermutlich wohl keine Ausbildungsplätze anbieten können.

 

 

Beschluss am Mittwoch

Die Reform soll am Mittwoch beschlossen werden. Damit wird erstmals in Deutschland eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Auszubildenden festgeschrieben. Bis zuletzt gab es Streit um die Höhe der Zahlungen.