Handwerkskammer Dresden begrüßt Einrichtung eines nationalen Aufbaufonds

“Die Flutwelle ist zwar vorbei, aber manchem Betrieb steht das Wasser trotzdem bis zum Hals, weil die finanziellen Mittel fehlen, um die Schäden zu beheben und das Geschäft wieder zum Laufen zu bringen“, so Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Brzezinski.+++

Die Handwerkskammer Dresden begrüßt die Einrichtung eines nationalen Aufbaufonds für Hochwasseropfer. Nicht nur für Privatpersonen, auch für die betroffenen Unternehmen sei das ein Signal, das Hoffnung macht. „Jetzt müssen möglichst schnell Richtlinien für die Verteilung der Mittel festgelegt werden. Die Flutwelle ist zwar vorbei, aber manchem Betrieb steht das Wasser trotzdem bis zum Hals, weil die finanziellen Mittel fehlen, um die Schäden zu beheben und das Geschäft wieder zum Laufen zu bringen“, sagt Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Er appelliert in diesem Zusammenhang auch an Versicherungen und Banken, möglichst rasch zu handeln. „Es geht gerade für die kleinen Betriebe um jeden Tag. Wenn die Einnahmen fehlen, weil der Betrieb noch nicht wieder arbeiten kann, klafft schnell eine Lücke“, sagt Brzezinski.

Die Handwerkskammer nimmt unter ihrer Hochwasser-Hotline (Telefon 0351 46 40-931) weiter Schadensmeldungen entgegen und schickt Mitarbeiter zu den betroffenen Betrieben, um den Schaden zu erfassen und bei den nächsten Schritten zu helfen. Bis heute haben sich rund 100 Betriebe gemeldet. „Wir gehen aber davon aus, dass das nur ein Bruchteil ist. Viele Betroffene haben noch immer mit der Beseitigung der Schäden zu tun. Es ist aber wichtig, dass sich die Betriebe melden, damit wir ein klares Schadensbild bekommen“, so Brzezinski.

Quelle: Handwerkskammer Dresden