Handwerkskammer fordert Evaluierung nach einem Jahr

Die Änderung der Rundfunk-Gebührenpraxis seit Jahresbeginn sorgt für viel Aufregung. Auch Handwerksbetriebe sind betroffen und müssen sich noch mit der neuen Vorgehensweise vertraut machen. +++

Während ARD-Verantwortliche davon sprechen, dass sich für 90 Prozent der Gebührenpflichtigen nichts ändert, klagen insbesondere Betriebe mit mehreren Filialen über steigende Kosten.

Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Man muss sich fragen, warum bei diesem neuen System offenbar niemand weiß, zu welchen Einnahmen es führt. Es ist schon deshalb unbedingt nach einem Jahr zu prüfen, welche Einnahmen auf der einen Seite zu welchen Ausgaben auf der anderen Seite geführt haben. Das Handwerk besteht deshalb auf eine Evaluierung nach einem Jahr.“

Die Handwerkskammer Dresden hat ihre Betriebe im Vorfeld über die Änderungen informiert und eine Kostentabelle im Internet veröffentlicht (www.hwk-dresden.de). Bei der Ermittlung der Anzahl der Beschäftigten werden die sozialversicherungspflichtigen Voll- und Teilzeitbeschäftigten mitgerechnet. Neben den Betriebsstätten muss auch für betriebliche Kraftfahrzeuge gezahlt werden. Je Betriebsstätte ist ein Fahrzeug beitragsfrei. Keine gesonderte Beitragspflicht besteht für Selbstständige, deren Betriebsstätte sich in der privaten Wohnung befindet, für die bereits der Rundfunkbeitrag gezahlt wird.

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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