Handy im Auslandsurlaub – Ab Juli günstigeres Telefonieren! Tipp: Manuelle Netzwahl einstellen

Pünktlich zum Beginn der Ferien-Hochsaison sinken im EU-Ausland die Handy-Roaminggebühren. Mit dem Handy nach Deutschland zu telefonieren, kostet ab 1. Juli 2010 pro Minute nur noch 41,65 Cent (bis dahin 46,41Cent pro Min.). +++

 Für ankommende Handy-Gespräche muss man nur noch 13,09 Cent proMinute (statt derzeit 17,85 Cent/Min.) berappen.  Smartphone-Besitzer z. B., die im Auslandsurlaub ihre E-Mails abrufen oder andere Internet-Dienste nutzen wollen, können aufatmen.

Alle Mobilfunkanbieter müssen ihren Handy-Kunden bis zum 1. Juli eine automatische technische Kostenbegrenzungsfunktion eingerichtet haben. Die unterbricht das Daten-Roaming, sobald man 59,50 Euro versurft hat. Zuvor muss man entsprechend gewarnt werden, etwa per SMS, wenn 80 Prozent diesesBetrages erreicht sind.

„Man kann auch mit dem Anbieter vereinbaren, dass ein höherer Betrag für dasDatenroaming im Ausland freigeschaltet werden soll“, weiß Friederike Wagnervon der Verbraucherzentrale Sachsen. „Das Prozedere ist bei denverschiedenen Anbietern unterschiedlich geregelt, weshalb man sichrechtzeitig vor Reiseantritt darum kümmern sollte.“ Handy-Flatrates gelten übrigens im Ausland nicht. Und auch beim Aufenthalt in Grenzgebieten zu Nachbarstaaten sollte man aufpassen, in welches Mobilfunknetz sich das Handy einloggt.
 
Es empfiehlt sich, das Handy auf manuelle Netzwahl einzustellen, damit keine unerwarteten, oft überraschendhohe Roamingkosten entstehen.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar