Hart umkämpftes Unentschieden für den SC DHfK Leipzig

Leipzig – Kein Sieg aber auch keine Niederlage der Handballer des SC DHfK im Derby gegen den SC Magdeburg. Auch im vierten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften blieben die Leipziger ungeschlagen. Über 5.500 Handballfans fieberten mit den Ostrivalen dem hart umkämpften 24:24 Unentschieden entgegen.

Die erste Halbzeit begann zwar gleich mit einer Parade von Jens Vortmann, der erste Treffer landete dann aber doch nach drei Minuten in Vortmanns Kasten. Irgendwie brchten die Grün-Weißen nicht die benötigte Top-Leistung, um Magdeburg in den Griff zu bekommen. Großen Jubel bei den Gästefans gab es, als Andreas Rojewski in der zweiten Minute einen Siebenmeter verwarf – nicht der einzige Siebenmeter, der nicht am Magdeburger Keeper vorbeikam.

In der neunten Minute verwandelte Lukas Binder einen Tempogegenstoß zum 3:3. Allerdings waren die Gäste nicht gerade langsam und landeten den nächsten Treffer. Auch als sich die Magdeburger ein zweites mal mit zwei Toren absetzten, glichen die Gastgeber wieder aus, allerdings war mit diesem Spiel nach dem 6:6 Schluss. Die Magdeburger Abwehr machte dem grün-weißen Rückraum das Leben schwer. Die Gästefans jubelten dafür umso mehr. Zwischenzeitlich lag Magdeburg mit 8:14 vorn. Anderas Rojewski und Max Jahnke verkürzten den Rückstand bis zur Pause noch auf 11:15.

Die Leipziger kamen taktisch besser organisiert aus der Kabine. Benjamin Meschke und Lukas Binder verkürzten schnell auf 13:15. Die Gäste wirkten nicht mehr so sicher. Tor um Tor kämpften sich die Gastgeber an die Magdeburger heran. In der Halle wurde es immer lauter. In der 46. Minute war es endlich soweit: Christoph Steinert verwandelte einen Siebenmeter zum 17:17 Ausgleich. Und kurze Zeit später – endlich – die lang ersehnte Führung durch Andreas Rojewski.

Das Spiel war nun in Leipziger Hand und Magdeburg muste immer wieder ausgleichen. In den letzten Minuten führten beide Mannschaften ein spannendes Duell, bei dem alle Fans in der Halle mitfieberten. Und dann, 51 Sekunden vor dem Abpfiff traf Rojewski zur 24:23 Führung. Aber es stand immer noch fast eine Minute verbleibende Spielzeit auf der Uhr – die nutzen die Gäste. 15 Sekunden vor Schluss landeten sie den erneuten Ausgleichstreffer. Daran änderten auch die beiden Freiwürfe nichts mehr, die die Leipziger in den letzten Sekunden noch bekamen.

Das nächste und letzte Heimspiel in dieser Saison ist am 10. Juni um 16 Uhr in der Arena Leipzig gegen die Füchse Berlin.