Harte Strafe für Dynamo

Für mehrere Vorkommnisse im Vorjahr hat Dynamo Dresden heute die Quittung bekommen. Das DFB-Sportgericht hat den Verein zu einer empfindlichen Strafe verurteilt.

Das Dynamo Stadion wächst unaufhörlich – vor leeren Rängen wird fleißig gebaut. Sehr viel voller wird es zum Heimspiel gegen Bayern München II am 14. Februar hier nicht werden – denn das Spiel findet unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Nur 4000 Karten dürfen an die Dynamo-Anhänger verkauft werden, dazu 500 an Gästefans – ausschließlich im Vorverkauf und mit namentlicher Registrierung. Viele der über 5000 Besitzer von Dauerkarten müssen dann wohl auch draußen bleiben. Eine harte Strafe, mit der das DFB-Gericht mehrere Vorfälle in Meisterschaftsspielen im November und Dezember andete.

Gegen Düsseldorf flogen mehrere Feuerzeuge auf das Spielfeld, gegen Erfurt war eine Leuchtrakete abgeschossen worden und in Regensburg war es nach dem Spiel zu Auseinandersetzungen zwischen Dresdner Anhängern und der Polizei gekommen.
 
Dafür gab’s jetzt, nicht ganz unerwartet – die Quittung. Bei weiteren Vorkommnissen habe der DFB bereits Punktabzug und weitere Geisterspiele angekündigt – die der Verein wohl irgendwann wirtschaftlich nicht mehr verkraften könnte

An Bemühungen – das Sicherheitsniveau zu verbessern – hat es auch in der Vergangenheit nicht gemangelt – Stadionverbote, Vereinsausschlüsse – Geldstrafen – genutzt hat es wenig. Dynamo-Präsident Hauke Hensel hofft jetzt vor allem auf Selbstdisziplin unter den Fans.

Schon das Spiel am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue könnte zeigen – ob die schwarzen Schafe unter den Fans etwas begriffen haben:

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.