Hausboote auf Leipziger Wasserstraßen – Chancen sehr gering

Leipzig – Klein-Paris oder Klein-Venedig, so wird Leipzig ab und an liebevoll genannt. Soll es jetzt auch noch zu Klein-Amsterdam werden?

Die Freibeuter-Fraktion hat einen Antrag zu schwimmenden Häusern auf Leipziger Seen, dem Karl-Heine-Kanal und der Weißen Elster eingereicht.
Bis 2030 könnten rund 720.00 Menschen in Leipzig leben. Die Stadt würde  ein Wohnungsproblem erwarten. Auf Leipziger Gewässern besteht allerdings grundsätzlich Hochwassergefahr, weshalb im Umweltdezernat keine Möglichkeit für Hausboote auf Leipziger Gewässern gesehen wird. Der Kulkwitzer See scheidet ebenso wie der Leipziger Teil des Zwenkauer Sees als geschütztes Biotop aus. Bliebe nur noch der Cospudener See doch auch hier äußert das Umweltdezernat starke Bedenken, denn Zufahrten und Wasseranschlüsse würden große Eingriffe in die Natur bedeuten.