Havarie-Baustelle auf der Karli verlängert

Die Leipziger Stadtwerke möchte die Baustelle nutzen, um die westliche Südvorstadt an das umweltfreundliche Fernwärmenetz zu schließen.

Die Havarie-Baustelle auf der Karli wird voraussichtlich um zwei Wochen verlängert. Die Leipziger Stadtwerke möchte die Baustelle nutzen, um die westliche Südvorstadt an das umweltfreundliche Fernwärmenetz zu schließen. Die Straßenbahnfahrer können allerdings wieder aufatmen.

Der Pressesprecher Marc Backhaus stellt klar, dass der Straßenbahnverkehr ab Samstag wieder wie gewohnt fahren wird. Die Einschränkungen beziehen sich ab da nur noch auf den Autoverkehr auf der Karl-Lieknecht-Straße. Autos auf der Kurt-Eisner-Straße können ohne Einschränkungen über die Kreuzung fahren.

Trotz der teilweise freigegebenen Verkehrswege, sollten ortskundige Fahrer den Bereich nach wie vor weiträumig umfahren.
In den kommenden zwei Wochen verlängert die Netz Leipzig im Aufrag der Leipziger Stadtwerke das eingebrachte Fernwärme-Schutzrohr über den Gleisbereich hinaus entlang der Kurt-Eisner-Straße. Große Teile der westlichen Südvorstadt sind nicht an das Fernwärmenetz angebunden. Hintergrund dafür ist unter anderem die schwierige Erschließung.

Das Projekt für den Abschnitt der Südvorstadt war schon lange geplant, der Aufwand wäre allerings größer gewesen, so Bauleiter André Berthold. So möchte man die Havari-Baustelle für den Ausbau der Fernwärmeerschließung nutzen.

Durch die gemeinsame Koordinierung von Straßen- und Leitungsbau sowie Gleiserneuerung, muss für die Verlegung der Fernwärme die Karl-Liebknecht-Straße vorerst nicht noch einmal gesperrt werden.