Havarierter Frachter in Dresden wieder frei

Der auf Grund gelaufene Soja-Frachter unter der Dresdner Marienbrücke kann wieder Fahrt aufnehmen. Am Montagnachmittag, gegen 16 Uhr, war das Schiff wieder frei. +++

Der Kapitän hatte es am Wochenende auf einer Sandbank festgefahren und nicht wieder selbstständig befreien können. Auch Versuche mit hinzugerufenen Schleppern waren erfolglos geblieben. In Tschechien wurde in der Nacht zu Montag eine 25 cm Wasserwelle losgeschickt – mit dem Ziel, den Frachter aus der Sandbank zu lösen.

Interview mit Ralf Korte, Wasser- und Schifffahrtsamt

Die Welle legte etwa 100 km Strecke zurück und kam gegen 16 Uhr in Dresden an.

Interview mit Ralf Korte, Wasser- und Schifffahrtsamt

Laut Ralf Korte vom ansässigen Wasser- und Schifffahrtsamt ist die Marienbrücke eine besonders schwere Stelle für die Kapitäne. Auch der Pegel von 1.42 Meter sei normal.

Interview mit Ralf Korte, Wasser- und Schifffahrtsamt

Das über 133 Meter lange Schiff setzte am Sonntag auf eine Sandbank auf. Es war in Richtung Tschechien unterwegs.