HC Elbflorenz im Abstiegskampf angekommen

Dresden - Der HC Elbflorenz ist endgültig im Abstiegskampf angekommen. Das Auswärtsspiel gegen den HSG Konstanz verloren die Dresdner mit 29:24. Damit kann der HCE nur 12 Punkte in der Hinserie 2019/2020 für sich verbuchen. Der Gegner trat wie erwartet bissig und kampfstark auf und so ging das vierte Spiel in Serie verloren. Die letzte Chance auf Punkte und eine Verbesserung in diesem Handballjahr gibt es beim Ost-Derby in Eisenach beim Rückrundenauftakt am 26. Dezember.

© Stephanie Fleischer
© Stephanie Fleischer

Fazit: Die Dresdner sind gegenwärtig ein gern gesehener Gegner. Am Bodensee verlor der HC sein viertes Spiel in Serie. Das Spiel bringt dem HC endgültig das Wort Abstiegskampf ins Haus, was nicht unbedingt auf die nackten Zahlen gemünzt ist, sondern auf das handballerische Auftreten in den letzten 3 bis 4 Spielen. Die Sachsen verloren beim einem direkten Tabellennachbarn auch in der Höhe verdient mit 5 Toren und hatten ab Beginn der 2. Halbzeit keinerlei Chance mehr. Diese Aussage gilt leider für alle der letzten 3 Auswärtspartien und zwar gegen Gegner unterschiedlichster „Gewichtsklassen“. Erneut kassierte man fast 30 Tore und war zudem im Angriff vor allem im 2. Spielabschnitt teilweise ideenlos bzw. fehlte die letzte Überzeugung beim Wurf. Es ist nicht zu verkennen, dass sich zur schwachen Defensive seit den letzten 5 Partien auch noch eine abbauende Offensive gesellt. Insgesamt eine Kombination, mit der man natürlich in der 2. Liga nicht bestehen kann. So braucht beim HC eigentlich derzeit gar nicht so viel über Emotionen, Kampf und Aggressivität sowie damit verbundenen Tugenden sprechen, denn handballerisch ist es derzeit einfach zu wenig für diese starke Liga. So gelten die Sätze von Kapitän Mario Huhnstock vor dem Spiel in Konstanz vor Eisenach erneut: „Vielleicht geben uns die letzten verlorenen Spiele die Möglichkeit, Dinge aufzuzeigen, die man noch verbessern muss.“