HC Leipzig gegen Buxtehude im Halbfinale ausgeschieden

Trotz eines 24:22-Sieges über den Buxtehuder SV ist das Team von Trainer Heine Jensen ausgeschieden. Den Rückstand von sechs Toren aus dem Hinspiel im hohen Norden konnten die Leipzigerinnen nicht wett machen.

Die Partie begann gewohnt verbissen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ab der 15. Minute keimte bei den 2.877 Leipziger Fans jedoch Hoffnung auf, als sich der HCL nach tollen Toren und glänzenden Paraden von Torfrau Katja Schülke zur Halbzeit mit 14:9 in Führüng geworfen hatte.

Als es dann drei Minuten nach dem Seitenwechsel 16:9 stand, glaubten alle an den Sieg der HCL-Mädels. Doch der BSV kämpfte sich heran, verkürzte innerhalb von einer Viertelstunde wieder auf 18:15 – Das war die Kehrtwende der Partie.

Die Leipzigerinnern brachen ein, kassierten zu viele Gegentore. Plötzlich war Buxtehude auf ein Tor rangekommen, glich in der 56. Minute sogar auf 20:20 aus – der Nackenschlag für die Finalträume des HCL. Das wussten auch die 50 mitgereisten Fans aus Buxtehude, die bereits drei Minute vor Schluss ausgiebig feierten.

Als dann die Nordlichter auch noch 21:22 in Führung gingen, war allen klar: Das ist nicht mehr zu schaffen. Zwar gelang den HCL-Damen mit drei Toren in der Schlussphase noch ein Sieg, aber im Angesicht des Ausscheidens war das nur ein geringer Trost. 

Die Frauen aus Buxtehude treffen im Finale nun auf den Top-Favoriten Thüringer HC, der bereits am Samstag souverän in das Endspiel eingezogen ist.