HC Rödertal gewinnt gegen Trier

Vor mehr als 500 Zuschauern haben die Handballerinnen des HC Rödertal am Wochenende gegen den Erstligaabsteiger Trier einen 27:20 Heimsieg verbuchen können.+++

Die Handballerinnen des HC Rödertal haben am Wochenende mit einem letztlich klaren 27:20 Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten aus Trier ihre gute Form bestätigt.

Vor der Partie trat der Sport an diesem vom Terror überschatteten Samstag allerdings auch in Großröhrsdorf für eine Minute des Schweigens in den Hintergrund.

Sportlich ging es in einer von Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten dominierten Anfangsphase zunächst hin und her.

Vor mehr als 500 Zuschauern konnten die zuletzt arg dezimierten Rödertalbienen ihre Feldüberlegenheit in der ersten Halbzeit noch nicht in Zählbares ummünzen.

Mit einem Stand von 9:9 ging es dann in die Halbzeitpause, in der Rödertaltrainer Karsten Moos aber ganz offensichtlich die richtigen Worte gefunden hat.

Die „Bienen“ kamen mit erhöhter Konzentration und deutlich mehr Leidenschaft aus der Kabine und konnten nun schnell entscheidend davonziehen.

Für die aus der ersten Liga kommenden Trierer „Miezen“ bedeutet die bereits siebte Saisonniederlage einen weiteren Rückschlag im Projekt „direkter Wiederaufstieg“.

Gästetrainerin Daniela Filip sieht in dem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit auch ein Mentalitätsproblem.

Dass die ausschwärmenden „Bienen“ im zweiten Abschnitt nicht mehr zu bremsen waren, lag insbesondere an der mit 11 Toren überragenden rechten Rückraumspielerin Lisa-Marie Preis.

Das Erfolgsgeheimnis in der hart umkämpften zweiten Bundesliga bringt die 25-jährige auf eine einfache Formel: Hinten gut stehen und vorne weniger Fehler machen.

Für den zuhause noch unbesiegten Tabellenfünften aus Großröhrsdorf geht es am kommenden Wochenende auswärts nach Nürtingen, ehe am 28. November um 17 Uhr das nächste Heimspiel gegen den TV Beyeröhde ansteht.