HCE erkämpft Sieg gegen Hüttenberg

Dresden - Der HC Elbflorenz hat in der 2. Handball-Bundesliga den zweiten Sieg in Serie gefeiert. Nach dem Kantersieg im Derby gegen Aue gewann der HCE auch sein Heimspiel gegen den TV Hüttenberg mit 26:22 (13:12).  Damit rangiert der HCE weiterhin auf dem sehr starken 5. Tabellenplatz.

Nach dem furiosen Kantersieg bei der Derbyrevanche in Aue wollte der HC Elbflorenz nun auch im Heimspiel nachlegen. Gegen Kellerkind Hüttenberg ging der HCE als Tabellenfünfter am Samstagabend dementsprechend als Favorit in die Partie. Die Anfangsphase in der BallsportARENA Dresden gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Auf beiden Seiten trafen die Offensivreihen regelmäßig. Der muntere Torreigen war untere anderem auch dem taktischem Kuriosum geschuldet, dass die Gäste ihren Torhüter durchgängig gegen einen 7. Feldspieler tauschten. Da der HCE mit einfachen Würfen aufs freie Tor aber mal um mal Profit aus der ungewöhnlichen Maßnahem schlagen, konnte, ließen es die Gäste alsbald damit sein. In der Folge wurden die HCE-Angriffe zäher, nur noch selten durchbrachen die Tiger die Gästeabwehr. Hinten stand der Abwehrblock um Chefverteidiger Jungemann aber stabil, auch Schlussmann Max Mohs konnte einige Bälle abfangen. So stand zur Pause ein eng umkämpftes 13:12 - entschieden war hier noch lange nichts.

Nach der Pause kamen Rico Gödes Mannen gut aus den Startlöchern, Jonas Thümmler konnte sich gleich dreimal erfolgreich in Szene setzen und den HCE erstmals mit 3 Toren in Front bringen. Doch wieder kamen die Gäste zurück und gingen 20 Minuten vor Schluss sogar ihrerseits in Führung. Der nun eingewechselte Torhüter Mario Huhnstock bewahrte den HCE mit gleich vier Paraden am Stück vor einem größeren Rückstand. In der Offensive tankte sich Mentalitätsmonster Mindaugas Dumcius erfolgreich durch. Torgarant Lukas Wucherpfennig hatte ausgerechnet in den Schlussminuten hingegen Pech. Zunächst sportlich mit einem 7-Meter Fehlwurf an den Pfosten, anschließend ereilte ihn bei einem erfolgreichen Torabschluss auch noch ein böser Krampf in der Wade. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz blieb der HC Elbflorenz, wie schon häufig in dieser Rekordsaison, mental stabil und zog sein Ding durch. Schließlich brachte Vizekapitän Sebastian Greß mit einem Dreierpack in der Schlussphase den HCE mit 4 Toren Vorsprung auf die Siegerstraße. Am Ende konnte sich der HC Elbflorenz über einen erkämpften aber verdienten 26:22 Heimerfolg freuen. Mit dem erkämpften Sieg festigen die Dresdner ihren starken fünften Tabellenplatz in der schon jetzt besten Zweitligasaison der Vereinsgeschichte. Dementsprechend zufrieden zeigen sich Spieler und Trainer über die reife Leistung

Nach der Schrecksekunde um Linksaußen Wucherpfennig kann der Trainer zudem Entwarnung geben. Angesichts der anstehenden Aufgaben will Rico Göde allerdings Vorsicht bei seinem Musterschüler walten lassen. Nach der Partie unter der Woche bei Topteam Lübeck-Schwartau geht es bereits am kommenden Wochenende gegen Fürstenfeldbruck in der BallsportARENA um die nächsten Punkte. Die Partie gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Liga wird dann zu einem weiteren, hoffentlich wieder erfolgreichen, Charaktertest für den HC Elbflorenz.