HCL: Gutes Testspiel gegen U19-Juniorinnen, schweres Los im Cupwinners Cup

Die Vorbereitung beim Rekordmeister HC Leipzig läuft gut. Am Dienstag gewann die Mannschaft von Trainer Madsen gegen die U19-Nationalauswahl mit 29:26. Im internationalen Wettbewerb treffen die HC-Damen ebenfalls auf einen schweren Gegner. +++

Bei der Auslosung am Dienstag in Wien erwischte der HC Leipzig das wohl schwerste Los für die zweite Runde des Cupwinners Cup. Mit dem polnischen Team Laczpol Gdynia trifft man auf einen harten Konkurrenten.

„Gdynia ist sicherlich von allen Teams, welche im Lostopf waren, der ernstzunehmende Gegner, vor dem wir Respekt haben und ihn keinesfalls unterschätzen werden, aber wenn man weit kommen und etwas erreichen will, muss man jeden schlagen.“, so HCL-Manager Kay-Sven Hähner nach der Auslosung.
Das Hinspiel wird am ersten Oktoberwochenende in Polen ausgetragen, das Rückspiel am 09.10. um 15 Uhr in der ARENA Leipzig.

Angesichts des souveränen Auftritt gegen die U19-Juniorinnen der deutschen Nationalmannschaft im ersten Testspiel kann der HC Leipzig allerdings positiv gestimmt auf die kommende Saison und die Pokalwettbewerbe schauen.

Vor über 300 Zuschauern in der vollen kleinen Leipziger Arena merkte man dem Madsen-Team den noch frühen Vorbereitungsstand noch deutlich an, da die Mannschaft erst seit sechs Tagen wieder mit dem Training begonnen hatte und das Spiel selbst die dritte Halleneinheit insgesamt war.
Der neue Chefcoach der Messestädterinnen wechselte seine Truppe während der 3×20 Minuten dauernden Partie des Öfteren kräftig durch und versuchte, sich durch viele verschiedene Varianten ein genaueres Bild der Mannschaft sowie ihrer Stärken und Schwächen zu machen.

„Das Ergebnis war heute zweitrangig. Man hat glaube ich heute deutlich gesehen, dass die Beine schwer waren und es unser erstes gemeinsames Spiel überhaupt gewesen ist und wir noch sehr viel tun müssen. Nichtsdestotrotz habe ich heute einige sehr gute Ansätze meiner Mannschaft gesehen und wir werden weiter hart arbeiten, um zum Punktspielstart in Top-Form aufzulaufen.“, so der 34-jährige Däne nach der Partie.