HCL holt Punkt im Spitzenspiel

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind beim Kampf um den Einzug in die Playoffs an einer erneuten Schlappe nur knapp vorbei geschrammt.

Drei Tage nach dem Erreichen des Halbfinals im EHF-Pokal kam das Team von Trainer Heine Jensen am Mittwochabend beim VfL Oldenburg zu einem 24:24 (12:11), das Natalie Augsburg mit ihrem Treffer 41 Sekunden vor Schluss sicherte. Dadurch bleibt der HC Leipzig Tabellenzweiter. Beste Leipziger Werferinnen waren Mette Ommundsen (7/1) und Susann Müller (7/3). Bei den Gastgeberinnen war Sabrina Neuendorf (8/3) am treffsichersten. Oldenburg bleibt nach dem Unentschieden auf dem dritten Tabellenplatz.

Das Aufeinandertreffen zweier Spitzenmannschaften hielt von Beginn an den Erwartungen stand. Beide 6-0-Deckungen agierten auf hohem Niveau, dahinter parierten Tatiana Surkove (VfL) und Katja Schülke (HCL) auf Europapokal-Niveau. Ohne die verletzten Karolina Kudlacz und Maike Brückmann leistete sich der Gast allerdings ebenso wie Oldenburg zu Beginn zahlreiche technische Fehler. In der Offensive lief es hüben wie drüben schleppend. Oldenburg bestimmte dabei zunächst den Rhythmus.

In der zweiten Hälfte glich der VfL zunächst aus, zog dann auf 22:18 in der 51. Spielminute davon und schien dem ersten Sieg in der Bundesliga-Geschichte gegen den amtierenden Pokalsieger so nahe wie nie zu sein. Doch Leipzig kam zurück. Die HCL-Mädels öffneten die Deckung, deckten Geschke und Neuendorf eng und Oldenburg wurde nervös. Vom Zug zum Tor war nichts mehr zu sehen. Mette Ommundsen und zweimal Natalie Augsburg per Gegenstoß sorgten für den Ausgleich.

„Das war so spannend, ich kann gar nicht viel sagen“, meinte Oldenburgs starke Torfrau Surkova: „Wir freuen uns über den Punkt, aber heute waren zwei Punkte möglich.“ Leipzigs Rechtsaußen Ulrike Stange erlebte „ein hart umkämpftes Spiel. Man hat gemerkt, um was es geht. Wir haben oft selbst erfahren, wie schnell man in Panik gerät, heute hat das Oldenburg erfahren.“

Quelle: HC Leipzig

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