Hebebühne folgt auf Busmonument

Dresden – Ab dem 25. April wird auf dem Dresdner Neumarkt ein neues Kunstwerk errichtet. Unter dem Titel „Permanenter Neuanfang“ will das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth verschiedene Elemente Dresdner Denkmäler in einem neuen Kunstwerk vereinen.

Der Dresdner Neumarkt bleibt auch nach dem Abbau des Bus-Monuments Ort für Kunst im öffentlichen Raum. Denn ab dem 25. April wird auf dem zentralen Platz vor der Frauenkirche ein neues Kunstwerk errichtet. Unter dem Titel „Permanenter Neuanfang“ will das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth verschiedene Elemente Dresdner Denkmäler in einem neuen Kunstwerk vereinen. Zudem soll die Skulptur eine Dreieckskonstellation mit den vorhandenen Denkmälern auf dem Neumarkt bilden. Das Kunstwerk besteht aus einer umgebauten und umlackierten Hebebühne. Auf deren Plattform sollen Teilabgüsse von bekannten Dresdner Denkmälern zu einer dreidimensionalen Collage zusammengefügt werden.

Dass das Kunstwerk direkt auf das kontrovers diskutierte Busmonument auf dem Neumarkt folgen wird, steht laut Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch in keinem Zusammenhang: „Das Monument und das neue Denkmal „Permanenter Neuanfang“ liegen zeitlich zufällig nacheinander, aber nicht in Beziehung zueinander. Dennoch verbindet sie ein kontroverses Erscheinungsbild, das erneut eine Diskussion auslösen kann. Aber meines Erachtens können wir uns als Stadt glücklich schätzen, dass es Künstler gibt, die sich hier engagieren und uns mit ihren Kunstwerken bereichern. Denn durch die Debatten erzeugen sie einen Dialog in unserer Stadt, die uns in gewisser Weise voranbringen.“

Zwei Jahre lang soll das 7,50 Meter hohe Kunstwerk auf dem Dresdner Neumarkt stehen. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 60.000 Euro. Der Aufbau beginnt am 19. April.