Heftige Diskussionen um das Blockadetraining vom Bündnis ‚Dresden Nazifrei‘

Seit der Bekanntgabe des Protesttrainings ist selbiges umstrittenes Thema in den Medien. Lesen Sie mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

In den Medien wird das Thema scharf kritisiert und kommentiert. Sehen Sie hier nun Auszüge 3 Stellungnahmen der GRÜNEN, der FDP und der LINKEN.

Hans Jürgen Muskulus, die LINKE, sieht keine drastische Neuigkeit in diesem Thema und erklärt, dass die Entspannung von der Bereitschaft der CDU abhängig sei, den Widerstand von Bürgern und Bürgerinnen gegen Nazidemonstrationen zu würdigen und zu unterstützen. Die scharfe Kritik am Bündnis ‚Dresden Nazifrei‘ sei „ein Ablenkungsmanöver [und] schade[…] dem Konsequenzgedanken“.

Eva Jähnigen von den GRÜNEN steht der Sache zustimmend gegenüber: „Ich bin mit friedlichen Protesten aus der kirchlichen Friedensbewegung der DDR vertraut. Ich unterstütze deshalb das Ziel, gewaltfreie Protestaktionen gegen Nazi-Aufmärsche zu trainieren. Aus diesem Grund trainiere ich am kommenden Samstag beim Blockadetraining des Bündnisses ‚Dresden Nazifrei‘ mit.“ Das Ziel der Blockadetrainings sei, möglichst vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, vielfältige Protestformen kennenzulernen.

Benjamin Karabinski aus der FDP kritisiert in einer Pressemeldung scharf die Zusammenarbeit zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Blockadetraining. Er verstehe nicht, warum die Gewerkschaft „potentiellen linken Gewalttätern“ unterstützt. Er bezieht sich bei seiner Argumentation besonders auf die Demokratie, in der alle gleiche Rechte haben, auch wenn das manchmal „unangenehm“ werden kann. 

Eine Auswirkung auf das Stattfinden des Blockadetrainings hat es bisher allerdings noch nicht gegeben.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, FDP, die LINKE

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