Heimfluch gebrochen – NINERS schlagen Essen

Die NINERS können doch noch zu Hause gewinnen. Nach über sieben Monaten feierten die Basketballer und ihre Fans endlich wieder einen Sieg in der heimischen Richard-Hartmann-Halle.

Dabei zeigten die NINERS beim 80:66-Erfolg über die ETB Wohnbau Baskets Essen über weite Phasen eine sehr ansprechende Leistung und belegen nun mit 6:4 Punkten den sechsten Tabellenrang.

Am Samstag durfte zwar der Gast aus dem Ruhrpott die ersten Punkte erzielen. Das 4:2 nach rund einer Minute Spielzeit sollte jedoch die letzte Führung der Essener an diesem Abend bleiben. Sekunden später brachte Dustin Pfeifer die NINERS mit seinen Treffern in Front. Anschließend zeigte das Team von Cheftrainer Torsten Loibl in der Verteidigung, wie auch in der Offensive eine nahezu perfekte Vorstellung und so gingen die BV-Hünen mit einer deutlichen 31:17-Führung in die erste Viertelpause.

Auch im nächsten Spielabschnitt ließen die Chemnitzer Korbjäger ihren Worten Taten folgen. So wie Mannschaftskapitän Andi Worenz, der im Vorfeld angekündigt hatte, unbedingt gewinnen zu wollen, und in diesem Viertel gleich mal zwei Dreier einstreute. Weil auch die anderen BV-Scharfschützen Buchmiller und Khartchenkov gut aufgelegt waren, wuchs der Chemnitzer Vorsprung bis zur Halbzeit gar auf 18 Punkte an (48:31).

Gästetrainer Igor Krizanovic war mit der Vorstellung seiner Mannschaft derart unzufrieden, dass er seine Spieler während der Pause nicht mal in die Kabine lies. Diese Maßnahme schien jedoch ihre Wirkung zu zeigen, denn Essen spielte auf einmal wie verwandelt. So war es nur die logische Folge, dass das Gästeteam wieder bis auf 53:61 herankommen konnte.

Im Schlussviertel blieb das Momentum dann zunächst weiterhin auf Seiten der Baskets, deren Rückstand zwischenzeitlich nur noch vier Zähler betrug. Doch als das Spiel zu kippen drohte, gelangen Pfeifer, Khartchenkov und Ceccotti wichtige Treffer zum 68:57. Zusätzlich brachte Torsten Loibl seinen Center Nate Gerwig trotz Foulbelastung zurück aufs Feld. Der 2.06m-Hüne dominierte in der Folge die Zone und pflückte fast jeden Rebound. Weil in der Schlussphase dann auch die Freiwürfe saßen, konnte man den Sieg letztlich relativ souverän nach Hause bringen.

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