Heiner Lauterbach erhält Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs

Heiner Lauterbach erhält am 01. Februar 2013 den „Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs“ für seine herausragenden Leistungen als Schauspieler. +++

Der ebenfalls als Charakterdarsteller bekannte Uwe Ochsenknecht hält die Laudatio. Beide erreichten spätestens mit dem Film MÄNNER im Jahr 1985 den Durchbruch im deutschen Film. Hans-Joachim Frey, künstlerischer Leiter und 1. Vorsitzender des Semper Opernball e. V., sagt: „Heiner Lauterbach überzeugt seit vielen Jahren durch seine Charakterrollen. Wir haben im deutschen Film nicht viele seiner Art, und möchten ihm deshalb großen Dank und Respekt aussprechen.“

Heiner Lauterbach begann seine Karriere als Synchronsprecher von Hollywoodstars wie Richard Gere, Kevin Costner und John Malkovich. Sein Spielfilmdebüt gab er 1983 in Roland Suso Richters preisgekröntem KOLP. Der Durchbruch kam mit Doris Dörries Erfolgskomödie MÄNNER (1985), wofür er den Bundesfilmpreis gewann. Danach spielte er in vielen TV-Serien (EUROCOPS, FAUST), TV-Filmen (DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, OPERNBALL) und TV-Mehrteilern (DER VERLEGER, DER SCHATTENMANN, DIE AFFÄRE SEMMELING). Die Erich Kästner-Verfilmung DAS DOPPELTE LOTTCHEN (1993), Sönke Wortmanns DAS SUPERWEIB (1995) und DER CAMPUS (1997) brachten schließlich auch Erfolge auf der Kinoleinwand. Für die Darstellung des Filmproduzenten Oskar Reiter in Helmut Dietls Gesellschaftssatire ROSSINI (1996) wurde Heiner Lauterbach 1997 außerdem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Zu sehen war der preisgekrönte deutsche Schauspieler zuletzt unter anderem in den TV-Filmen: ZWEI MÄNNER UND EIN BABY (2004), DER BERNSTEINFISCHER (2005), IN LIEBE EINE EINS (2005), ANDERSRUM (2005), hier war Heiner Lauterbach außerdem an der Abhandlung des Drehbuchs beteiligt und er führte Regie. Außerdem war er unter anderem an folgenden Event Produktionen beteiligt: DRESDEN (2006), der RTL Event-Movie Die STURMFLUT (2006), DAS PAPSTATTENTAT (2008), DIE GUSTLOFF (2008), WIR SIND DAS VOLK (2008) und  VULKAN (2009), KEN FOLLETTS „EISFIEBER“ (2010) und HINDENBURG (2011).

Quelle: FLASKAMP UMMEN AG

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