Heiß umkämpfte Bezirksderbys

Mit zwei aus vier möglichen Zählern haben die Chemnitzer Wasserballer ihr Minimalziel bei den Auswärtsauftritten in Zwickau und Plauen erreicht.

2. Wasserball-Liga Ost:  Während die SCC-Jungs am Samstag noch mit 12:8 in Zwickau unterlegen waren, gelang ihnen beim SVV Plauen ein knapper 10:9 Coup.

Beide Derbys versprachen bereits im Vorfeld eine gehörige Portion Spannung, schließlich liegen die Teams in der Tabelle so eng beieinander wie seit Jahren nicht mehr. Eine Prognose die sich bewahrheiten sollte: Als besonders schwerer Gegner erwiesen sich die Zwickauer, die in ihrem kleinen Becken schon für viele Mannschaften zum Stolperstein geworden sind. In einer körperlich intensiven Partie erspielten sich die Gastgeber nach starkem Zwischenspurt eine vier Tore Führung (9:5). Obwohl die Truppe von Ralf Hofmann nicht aufsteckte und sich mit drei Treffern in Folge noch einmal in direkte Schlagweite brachte, waren die Muldestädter diesmal den entscheidenden Tick besser. Einige fragwürdige Offensivfouls der Chemnitzer bestraften die Hausherren in den letzte Spielminuten konsequent, und fuhren so einen sicheren Sieg ein.

Auch in Plauen leistete sich der SCC tags darauf eine schwache Phase. Obwohl die Partie beim 7:2 Zwischenstand schon zugunsten der Chemnitzer entschieden schien, gelang den Vogtländern eine furiose Rückkehr. Angefeuert von knapp 150 Zuschauern klinkten sie Torhüter Georg Matschewsky sechs Tore in Folge ein. Nach zahlreichen Fehlwürfen gelang Sebastian Warncke der psychologisch wichtige Ausgleich. Chemnitz war zurück in der Partie, und Plauen fing an zu zweifeln. Kapitän Matthias Barthold nahm sich schließlich ein Herz, und schoss seine Farben wenige Minuten vor Schluss mit zwei weiteren Treffern zum Sieg.

Die besondere Anerkennung seines Trainers verdiente sich Youngster Richard Hübl. Der erst 15-jährige Sportgymnasiast traf bei seinem ersten Auftritt in der 2.Liga gleich dreimal ins schwarze. Obwohl der SV Zwickau nun in der Tabelle am SCC vorbeigezogen ist, rangiert der Club nach wie vor auf einem anständigen fünften Platz.

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