Helfer an Unfallstelle lebensbedrohlich verletzt

Hainichen – Auf der A4 ist am Dienstagmorgen ein Ersthelfer lebensbedrohlich verletzt worden.

Kurz vor 10 Uhr war eine 48-jährige Fahrerin eines Chrysler-Geländewagens mit Anhänger in Richtung Eisenach unterwegs. Ungefähr 4,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Berbersdorf schaukelte sich der Anhänger vermutlich wegen unzureichend gesicherter Ladung auf, woraufhin in der Folge der Geländewagen nach links von der Fahrbahn abkam. Der Anhänger kippte dabei um und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Die Chrysler-Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Wegen dieses Unfalls bremste ein BMW-Fahrer verkehrsbedingt, woraufhin ein VW-Fahrer auf den BMW auffuhr. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Am BMW und dem VW entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 10.000 Euro.

Angehörige der Bundeswehr, die ebenfalls auf der Richtungsfahrbahn Eisenach unterwegs waren, hielten an der Unfallstelle an und sicherten diese bis zum Eintreffen der Autobahnpolizei ab. Gegen 11.30 Uhr fuhr ein 70-jährige Citröen-Fahrer im mittleren Fahrstreifen in den mittels Warnkegel abgesperrten Bereich der vorangegangenen Unfälle. Dabei stieß der Citröen gegen einen Warnkegel und erfasste einen Bundeswehrsoldaten, der den Kegel gerade beräumen wollte.

Danach stieß der Citröen noch gegen den im mittleren Fahrstreifen mit blauem Blinklicht stehenden Kleinbus der Bundeswehr und kam dann im linken Fahrstreifen zum Stehen. Der 34-Jährige Soldat erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Citröen-Fahrer und seine Mitfahrerin erlitten leichte Verletzungen. Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen der Pressestelle derzeit nicht vor. Die Richtungsfahrbahn ist für mehrere Stunden gesperrt.