Helma Orosz: “Dresden ist eine der grünsten Städte Europas“

Die Stadt Dresden nimmt in diesem Jahr am Bundeswettbewerb “Entente Florale. Gemeinsam aufblühen“ teil. Er bietet die Chance das städtische Grün in seiner Vielfalt zu präsentieren, zu gestalten und weiterzuentwickeln. +++

Neben Oberbürgermeisterin Helma Orosz, die sich seit ihrem Amtsantritt für mehr Grün besonders in der Dresdner Innenstadt einsetzt, freut sich auch der Erste Bürgermeister, Dirk Hilbert, über die Wettbewerbsteilnahme: „Dresden ist als eine der grünsten Städte Europas bekannt und wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie ihren Gästen so auch wahrgenommen. Bäume, Blumen und Bänke sind ein wichtiger Beitrag für gute Lebensqualität. Die Dresdnerinnen und Dresdner fordern sie zu Recht für ihre Stadt ein. Gleichzeitig sind sie selbst sehr engagiert, wenn es darum geht, das grüne Dresden noch grüner zu machen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern das Wettbewerbsjahr nutzen werden, die Facetten des Dresdner Stadtgrüns mit vielfältigen Aktionen und Projekten im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung weiterzuentwickeln und dies der Jury eindrucksvoll zu präsentieren.“

Unter Federführung des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bereiten weitere Ämter der Stadtverwaltung gemeinsam mit zahlreichen Partnern (unter anderem Verwaltung der Schlösser und Gärten des Freistaates Sachsen, Berufs- und Unternehmerverbände, Landschaftsarchitekten, Gewerbetreibende aus dem Gartenbau, Wohnungswirtschaft) die Wettbewerbsbeiträge vor. Neben Projekten, die die gesamte Bandbreite des Stadtgrüns Dresdens präsentieren, soll die Mitwirkung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für eine blühende Stadt im Mittelpunkt der Bewerbung stehen.

„Konkretes zur Wettbewerbsteilnahme Dresdens werden wir pünktlich zum Start in die neue Gartensaison Ende März präsentieren. Schon jetzt möchten wir die Einwohnerinnen und Einwohner, Schulen, Vereine, Kleingärtner, Unternehmen und Gewerbetreibenden einladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen und unsere Stadt blühend zu präsentieren“, sagt Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Die Jury des Komitees der Entente Florale wird Anfang Juli nach Dresden kommen und sich die Wettbewerbsbeiträge präsentieren lassen. Schwerpunkt ist die Förderung der biologischen Vielfalt in Städten. Bewertungskriterien sind dabei neben dem Gesamteindruck die öffentlichen, privaten und gewerblichen Grünflächen. Hinzu kommt die Vorstellung von Projekten, Planungen und Konzeptionen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Gartenkultur.

Informationen zum Wettbewerb Entente Florale

Dresden ist die größte der 16 Städte, die in diesem Jahr bundesweit bei der „Entente Florale“ an den Start gehen. Die Stadt hatte sich Anfang November 2011 um die Teilnahme an diesem Wettbewerb beworben. Bereits im Jahr 2001 war Dresden Wettbewerbsstadt und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Ein wichtiges Ziel des Bundeswettbewerbs Entente Florale ist die Belebung der Städte mit Grün und Blumen im öffentlichen und privaten Bereich. Frei- und Grünflächen jeglicher Art sind wichtige Bausteine im innerörtlichen Grünflächensystem und leisten einen großen Beitrag zur Verbesserung des Wohn- und Arbeitsumfeldes und damit auch zur Lebensqualität ihrer Bewohner. Daraus ergeben sich positive Impulse für die örtliche Wirtschaft sowie für den Tourismus. Grün- und Parkanlagen bieten darüber hinaus Lebensraum für Pflanzen und Tiere und erfüllen wichtige Ausgleichsfunktionen bezogen auf das städtische Klima und den Wasserhaushalt. Der Bundeswettbewerb bietet durch seine umfassenden Themen von der Siedlungsentwicklung bis hin zur Naturerziehung für die Umsetzung einer Lokalen Agenda 21 vielfältige Möglichkeiten und Chancen. Durch konkrete Aktionen und Projekte werden Agenda-Ziele beispielhaft erlebbar gemacht. Darüber hinaus werden Bürgerinnen und Bürger motiviert, ihre Ideen einzubringen und ihre Umwelt aktiv mit zu gestalten.

Ziele des Wettbewerbs sind Gestaltung und Erhalt l(i)ebenswerter Städte und Gemeinden für ihre Einwohner, Förderung einer nachhaltigen Grün- und Freiraumentwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21, Förderung der biologischen Vielfalt, Arten-, Umwelt- und Naturschutz im besiedelten Raum, Steigerung der Attraktivität der Städte für Touristen und Förderung des Engagements der Bürger und Bürgergruppen.

Quelle: Stadt Dresden

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