Helma Orosz ist seit 100 Tagen Oberbürgermeisterin

Seit genau 100 Tagen ist Helma Orosz Dresdens Oberbürgermeisterin. Ein erstes Fazit zu dieser Zeit hat sie am Freitag gezogen.

Helma Orosz will ein neues Kapitel in Dresden schreiben. So hatte sie es auf den Wahlplakaten und in ihrem Arbeitsprogramm angekündigt. Mehr als die Hälfte sei bereits umgesetzt, so Orosz heute, einiges werde noch bearbeitet. So war sie beispielsweise zu Gesprächen mit der UNESCO über das Welterbe in Paris.
 
Konkrete Zusagen von der UNESCO gibt es aber weiterhin nicht. Dresden steht für ein weiteres Jahr auf der Roten Liste. Geht der Brückenbau weiter, soll der Welterbetitel aberkannt werden.

Mit Helma Orosz weht nun ein anderer Wind im Dresdner Rathaus. So hat sie bereits begonnen, Rathaus-intern um zu organisieren und ihre Ziele klar zu formulieren. Damit macht sie sich nicht nur Freunde. Der LINKE-Fraktionsvorsitzende André Schollbach sagte, ihre Amtsführung sei bislang von einer gewissen Unteroffiziersmentalität geprägt. Um ein guter Kapitän zu sein, brauche es mehr als Fleiß und forsches Auftreten.

Viele Dresdner sind jedenfalls zufrieden mit der bisherigen Arbeit ihrer Oberbürgermeisterin.

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